"Star Wars"-Sequel-Trilogie: Das sind die nächsten Projekte der Stars

Letztes Jahr hat mit "Der Aufstieg Skywalkers" die neueste "Star Wars"-Filmreihe ihren Abschluss gefunden. Unter der Schirmherrschaft von Disney haben die Helden rund um Rey, Finn und Poe große Abenteuer erlebt - doch was steht bei deren Schauspielern als Nächstes an?

In ihrer Rolle der Lichtschwert schwingenden Rey war Daisy Ridley die erste weibliche Jedi-Kämpferin in einer Hauptrolle. Nachdem sie die dunkle Seite der Macht mit dem Trilogie-Abschluss in die Knie gezwungen hat, kann sich die 28-Jährige jetzt auf neue Projekte fokussieren.
Im kommenden Animationsfilm "The Inventor" hilft Ridley als französische Prinzessin Marguerite dem Erfinder Leonardo da Vinci dabei, einen Sinn im Leben zu finden. In "A Woman of No Importance" mimt sie eine amerikanische Spionin im zweiten Weltkrieg - und in "Kolma" bekommt sie als altersschwache Frau die Möglichkeit, ihre bei einem Autounfall verstorbene Jugendliebe noch einmal am Unfalltag wiederzusehen.
Bereits in der Post-Produktion ist der für 2021 angekündigte "Chaos Walking". Dort geht Ridley an der Seite von "Spider-Man"-Star Tom Holland auf ein dystopisches Abenteuer - in einer Welt, in der jeder die Gedanken der Anderen hören und sehen kann.
Reys Widersacher: In Star Wars spielte Adam Driver den Sith und Bösewicht Kylo Ren. Mittlerweile macht sich der 36-Jährige aber eher durch gefühlvolle Charakterdarstellungen einen Namen. Nach dem Scheidungsdrama "Marriage Story" (2019) wird er in "Annette" erneut einen Vater spielen. In dem Musical-Film hinterlässt ihm seine verstorbene Opernsänger-Frau eine gemeinsame Tochter. Diese scheint das besondere Singtalent geerbt zu haben. Und in Ridley Scotts Mittelalter-Epos "The Last Duel" wird er sich in einem Zweikampf auf Leben und Tod beweisen.
John Boyega gab den desertierten Sturmtruppler Finn, welcher auf die Seite der Rebellen wechselte. Während er in Star Wars oft für den Comic Relief sorgte, wird es in "Rebel Ridge" weniger zu lachen geben: Dort wird der 28-Jährige einen ehemaligen US-Marinen spielen, der es mit systematischem Rassismus bei der Polizei aufnimmt. In der Buchverfilmung "Naked Singularity" dagegen mimt er einen erfolgreichen Anwalt, der seinen ersten Fall verliert und daraufhin an psychischer Stabilität einbüßt.
Ursprünglich sollte seine Figur des Piloten Poe Dameron früh im ersten Film das Zeitliche segnen. Doch Regisseur J.J. Abrams war so angetan von Oscar Isaac, dass man ihn stattdessen zum Teil des festen Casts beförderte. Demnächst wird er im starbesetzten Blockbuster "Dune" von "Blade Runner 2049"-Regisseur Denis Villeneuve zu sehen sein. Und wer Isaac gerne mal in einer Hauptrolle sehen würde, der darf sich auf den Rache-Thriller "The Card Counter" freuen.
Als überzogen fanatischer General Hux sorgte Domhnall Gleeson für viele Lacher in der Sequel-Trilogie. Das wird nicht weniger werden, wenn er bald wieder seine Rolle des griesgrämigen Thomas McGregor im Familienfilm "Peter Hase 2" einnimmt. Außerdem ist Gleeson seit April 2020 in der neuen HBO-Serie "Run" zu sehen.
Andy Serkis ist DAS Gesicht des Motion-Capturing: Nach Gollum aus "Der Herr der Ringe" und Caesar aus den "Planet der Affen"-Prequels schenkte der Engländer nun dem Oberschurken Snoke seine Mimik und Gestik. Aber auch sein echtes Gesicht zeigt er ab und zu - so zum Beispiel als Bruce Waynes Butler Alfred im kommenden "The Batman". Außerdem wird er in der angekündigten "Tim und Struppi"-Fortsetzung wieder Kapitän Haddock vertonen.
Für die "Star Wars"-Sequels ist er zu einer seiner Paraderollen, dem Kopfgeldjäger Han Solo, zurückgekehrt. Nun soll Harrison Ford auch bei einem, für 2022 angekündigten "Indiana Jones"-Film wieder als Titelheld mitwirken. Außerdem wird man den 77-Jährigen das erste Mal seit Jahrzehnten in einer TV-Rolle sehen können: In "The Staircase" muss er sich als Autor Michael Peterson vor Gericht verteidigen, weil ihm der Mord an seiner Frau vorgeworfen wird.
Nachdem Carrie Fisher für die ersten beiden Sequel-Filme wieder als Prinzessin Leia vor der Kamera stand, verstarb sie 2016 überraschenderweise im Alter von nur 60 Jahren. Für den finalen Teil wurden deshalb bis dato unverwendete Aufnahmen von ihr wiederverwendet. Einen weiteren Film hatte sie jedoch noch vor ihrem Tod abgedreht: Das moderne Zeitreise-Märchen "Wonderwell" soll dieses Jahr erscheinen.
An der Seite von Carrie Fisher und Harrison Ford war Mark Hamill der Held der Original-Trilogie. Auch er kehrte in seiner Figur des Luke Skywalker auf die große Leinwand zurück. Außerhalb des "Star Wars"-Franchises jedoch ist er vor allem für seine Rolle des Batman-Erzfeindes Joker in zahlreichen animierten Filmen, Serien und Videospielen bekannt. In der kommenden Mini-Serie "Masters of the Universe" wird er als Skeletor nun erneut einen animierten Bösewicht sprechen.