In der vergangenen Woche wurden Vorwürfe gegen Schauspieler Michael Douglas laut, er habe eine seiner Mitarbeiterinnen sexuell belästigt. Nun ergreift Ehefrau Catherine Zeta-Jones das Wort und verteidigt ihn. Douglas sei ein großer Fürsprecher der #MeToo-Bewegung.

Nicht nur Michael Douglas erklärt, die Vorwürfe gegen ihn seien haltlos, sondern auch Schauspielkollegin und Ehefrau Catherine Zeta-Jones. Angeblich soll der Oscar-Preisträger vor mehr als 30 Jahren eine damalige Mitarbeiterin belästigt haben, indem er vor ihr masturbierte. In einem Statement erklärte Douglas: "Das ist eine komplette Lüge, ausgedacht und in keinster Weise wahr." Unterstützung bekommt er von Zeta-Jones, die sich beim "Lifetime's Television Critics Association"-Pressetag äußerte.

Catherine Zeta-Jones und Michael Douglas halten zusammen

"Wir unterstützen #MeToo und die Bewegung mehr als jeder andere, jeder – ich als Frau und er als Mann", so Catherine Zeta-Jones. Um sich und seine Karriere zu schützen, schaltete Michael Douglas bereits seine Anwälte ein, die für seine Unschuld und seinen guten Ruf kämpfen sollen. Zeta-Jones sagte dazu: "Es gab keine andere Möglichkeit, als bei dieser Sache präventiv zu reagieren. Er hat ein Statement abgegeben. Ich denke, es ist ziemlich eindeutig, auf welcher Seite er steht." Mehr wolle sie dazu aber nicht sagen, denn die Angelegenheit sei sehr persönlich, vor allem für Michael Douglas.

Nötige Veränderungen dank #MeToo

Etwas hatte Catherine Zeta-Jones dann aber doch noch zu sagen und zwar lobte sie die aktuelle Bewegung, die sich gegen sexuelle Belästigung und für die Gleichheit von Frauen einsetzt.

Im Gespräch mit "Entertainment Tonight" gab sie Folgendes zu Protokoll: "Wir sind gerade Zeugen von Veränderungen, bei denen es Jahre gedauert hat, damit man überhaupt darüber spricht. Es ist eine unglaubliche Zeit für Frauen und ich möchte, dass sich die Frauen daran erinnern, wie stark wir zusammen sind." Sie betonte aber auch, dass die schweren Zeiten und das, worüber aktuell jeder spricht, vorbeigehen werden. Ihre Philosophie: "Wir können niemanden bitten, nett zu uns zu sein, wenn wir nicht nett zueinander sind."  © 1&1 Mail & Media / CF