(mom/dpa) - Die Berliner Staatsanwaltschaft hat entschieden, auf eine Obduktion von Dirk Bachs Leichnam zu verzichten.

Der 51-jährige Schauspieler lag gestern Abend tot in seiner Wohnung in Berlin, als Polizei und Sanitäter dort eintrafen. Laut dpa-Informationen hat die Staatsanwaltschaft ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet, was üblich ist, wenn die Polizei zu einem Todesfall gerufen wird. Über die Todesursache gibt es bislang nur Spekulationen, eine Obduktion hätte genauere Erkenntnisse liefern können.

Die Staatsanwaltschaft scheint aber keine Veranlassung zu sehen, an einem natürlichen Tod zu zweifeln. Bereits gestern hatte ein Sprecher der Polizei gesagt, es gebe keinerlei Anzeichen für ein Fremdverschulden.

Als wahrscheinlichste Todesursache gilt ein Herzversagen. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte gegenüber der dpa, in Bachs Appartement seien Medikamente gegen Bluthochdruck, Herzinsuffizienz sowie Cholesterinsenker gefunden worden. Zum Zeitpunkt seines Todes sei Bach allein in der Wohnung gewesen.