Die "Shades of Grey"-Autorin E. L. James stellte sich am Montagabend bei Twitter den Fragen ihrer Fans. Unter dem Hashtag #AskELJames (deutsch: "frag E.L. James") konnten Anhänger der Erotik-Romane die Autorin ausquetschen. Nette Idee - nur leider verkam die Twitter-Fragestunde zur Farce.

Die Schriftstellerin E. L. James wurde am Montagabend auf Twitter von einer Flut aus Fragen überrollt: Mehr als 60.000 Tweets wurden unter dem Hashtag #AskELJames abgesetzt. Aus Marketing-Sicht wäre das eigentlich etwas Gutes - wären die Fragen konstruktiv gewesen. Kaum hatte die Fragestunde angefangen, wurde es für Autorin E. L. James ungemütlich, denn viele Twitter-User übten unter dem Hashtag lieber Kritik an Schreibstil und Inhalt der "Shades of Grey"-Bücher.

"Was lehnen Sie mehr ab: unabhängige, starke Frauen oder die englische Sprache?"

"Werden Sie pro Adjektiv bezahlt?"

"Wenn Sie sich darüber aufregen, dass '50 Shades' häusliche Gewalt in romantischem Licht darstellt, nutzen Sie #AskELJames um zu fragen, warum sie den Tatbestand des Missbrauchs ignoriert."

"Könnten Sie Ihre Bücher ungeschehen machen und es entweder für sich behalten oder stattdessen diese Version schreiben?"

"Als Autor-Kollege danke ich Ihnen dafür, dass Sie mir gezeigt haben, dass man alles veröffentlichen kann, ganz egal wie schrecklich es ist."

Wirklich beeindruckt zeigte sich die Bestseller-Autorin von der harschen Kritik nicht. Sie kündigte via Twitter sogar an, dass es zwei weitere Romane aus der "Shades of Grey"-Reihe geben wird.

Zusammengestellt von jwo