Karl Lagerfeld ist tot: 17 legendäre Sprüche des Modeschöpfers

Der Modeschöpfer Karl Lagerfeld ist tot. Das teilte das Modehaus Chanel am Dienstag mit. Was bleibt von dem 85-Jährigen sind nicht nur seine Kreationen, sondern auch seine teils derben Sprüche. 17 Zitate von Lagerfeld, die hängen blieben. © spot on news

"Er sieht aus wie eine alte Geisha. Sein Drama ist, dass er nicht ich ist. International kennt ihn doch keiner. Er kann alles gut imitieren, aber er hat keinen eigenen Stil." (Über Wolfgang Joop, "Petra", 2001)
"Sexualität ist heute nur noch eine Sportart." (Talkshow Beckmann, 2004)
"Ich hasse das Wort billig. Menschen sind billig, Bekleidung ist dagegen teuer oder preiswert." (Im Zusammenhang mit H&M Mode, "Manager Magazin", 2005)
"Ich lache darüber, wie schlecht ich immer gelaunt bin." ("Berliner Zeitung", 2008)
"Solange wir Fleisch essen, können wir uns nicht über Pelze beschweren." ("Stern", 2008)
"Ich kenne sie nicht. Claudia [Anm. d. Red.: Schiffer] kennt sie auch nicht. Die war nie in Paris, die kennen wir nicht." (Über Heidi Klum, bei Johannes B. Kerner, 2009)
"Es ist gegen meine Natur, schwach zu werden." (Talkshow Johannes B. Kerner, 2009)
"Keiner möchte, dass Griechenland verschwindet, aber sie haben wirklich eklige Angewohnheiten. Italien genauso." ("Metro", 2012)
"Sie ist ein bisschen zu fett, aber sie hat ein schönes Gesicht und eine himmlische Stimme." (Über Adele, "Metro", 2012)
"Das Geld muss aus dem Fenster, damit es zur Tür wieder reinkommt." (Talkshow Markus Lanz, 2012)
"Wäre ich eine Frau in Russland, wäre ich lesbisch. Die Männer sind sehr hässlich." ("Metro", 2012)
"Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.“ (Talkshow Markus Lanz, 2012)
"Ein Selfie ist elektronische Masturbation." ("The Guardian", 2014)
"Das Schlimmste sind Leute, die schlecht aus dem Mund riechen. Das ist, als ob man in ein Jauchefass geschmissen wird. Leider kommt das auch bei Mitarbeitern vor. Von einem musste ich mich trennen." ("Gala", 2014)
"Man kann nicht, selbst wenn Jahrzehnte dazwischen liegen, Millionen Juden töten, um danach Millionen ihrer schlimmsten Feinde zu holen." (Über die Zuwanderung von rund einer Millionen Flüchtlinge nach Deutschland, "C8", 2017)
"Das Paradoxe daran ist, dass Merkel das Böse an die Macht befördert, während sie es reparieren will. Wenn das weitergeht, gebe ich die deutsche Staatsangehörigkeit auf." (Über Angela Merkels Flüchtlingspolitik, "Le Point", 2018)