Caroline Noeding hat es geschafft: In einem fantastischen Finale erkämpfte sie sich einen deutlichen Vorsprung vor ihren Konkurrentinnen und sicherte sich damit den Titel der Miss Germany 2013.

Vor dem Wettbewerb gab es keine klare Favoritin, obwohl sich die meisten Experten einig waren, dass Caroline auf einem der vorderen Plätze landen würde. Bewertet wurden die Damen in Abendmode und in Bademode von Val d'Azur - vor allem hier machte Miss Niedersachsen eine gute Figur. In der Jury saßen unter anderem Reiner Calmund, Ex-Boxer Axel Schulz, Ex-Turnerin Magdalena Brzeska und Tänzerin Isabel Edvardsson.

"Ich trage die Krone für Deutschland", sagte Caroline nach der Wahl. "Ich bin glücklich und stolz, mein Heimatland mit Schönheit und Charme repräsentieren zu dürfen. Und mit einem Lächeln im Gesicht." Für die auf ein Jahr begrenzte Tätigkeit als Schönheitskönigin werde sie ihr Studium (Mathematik und Spanisch) unterbrechen. Später wolle sie Lehrerin am Gymnasium werden.

Die junge Frau mit langen blonden Haaren und blaugrauen Augen erhielt für ihren Sieg neben der Krone unter anderem einen Sportwagen, Schmuck, Kleider sowie eine Reise nach Zypern. Sie war im Januar Miss Niedersachsen geworden und hatte sich damit für die deutschlandweite Wahl qualifiziert.

Für unsere Miss Internet Natascha Faustka reichte es leider nicht zu einem Platz unter den letzten 8. Ihr Pech war vielleicht, dass dieses Jahr herausragend viele dunkelhaarige Konkurrentinnen am Start waren. Bereits während des Missen-Camps auf Fuerteventura hatte sich angedeutet, dass Natascha es schwer haben könnte, aus dieser großartigen Auswahl herauszustechen.

Auf die Plätze 2 und 3 wählte die Jury Miss Hamburg Jule Walkowiak und Miss Norddeutschland Sifa Cakarer. Insgesamt hatten sich 5.115 Damen für die verschiedenen Vorwahlen beworben. Die Finalistinnen können sich also immerhin damit trösten, dass sie zu den schönsten 24 unter über 5.000 Kandidatinnen zählen.

Vor einem Jahr hatte Isabel Gülck (22), Auszubildende aus Horst in Schleswig-Holstein, gesiegt. Mit der Wahl einer Nachfolgerin musste sie die Krone nun abgeben.

(mom/dpa)