Es ist eine schockierende Nachricht, vor allem für die Fans von Linkin Park: Chester Bennington, der Sänger der amerikanischen Rockband, ist tot.

Chester Bennington, der Sänger der amerikanischen Rockband Linkin Park, ist tot.

Wie ein Sprecher der Gerichtsmedizin in Los Angeles der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag bestätigte, wurde Bennington tot in seinem Haus in Palos Verdes, nahe Los Angeles, gefunden.

Über die Todesursache machte die Behörde zunächst keine Angaben. Der Vorfall werde untersucht.

Depressionen und Suchtprobleme

Das Promi-Portal "TMZ" berichtet, Bennington habe Suizid begangen. Ein Anruf bei der Polizei aus dem Haus des Rockers in Palos Verdes Estates sei am Donnerstagmorgen (Ortszeit) eingegangen, hieß es.

Mike Shinoda, Gründungsmitglied von Linkin Park, meldete sich auf Twitter mit den Worten: "Schockiert und mit gebrochenem Herzen, aber es ist wahr."


Auch bei den Fans herrscht Bestürzung. Viele drücken auf Twitter ihr Beileid aus und würdigen Benningtons Schaffen.




Bennington hatte in der Vergangenheit offen über Depressionen und Suchtprobleme gesprochen. Erst in diesem Jahr hatte die Band ihr neues Album "One More Light" auf den Markt gebracht.

Bennington war 41 Jahre alt. Er war verheiratet und hinterlässt sechs Kinder von zwei Frauen. (dpa/mcf)

Wenn Sie oder eine Ihnen nahestehende Person von Suizid-Gedanken betroffen sind, wenden Sie sich bitte an die Telefon-Seelsorge unter der Telefonnummer 08 00/ 11 10 - 111 (Deutschland), 142 (Österreich), 143 (Schweiz).

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Chester Bennington ist tot: Leben und Karriere des Sängers von Linkin Park

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Teaserbild: © imago/Pacific Press Agency