Zu Ehren von Diana Ross: Die Diven des Souls

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Soul-Legende Diana Ross feiert am 26. März ihren 75. Geburtstag. Die Sängerin kann auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken. Ebenso wie einige ihrer Kolleginnen. Diese Damen haben die Musikwelt des Souls im Laufe der Jahre geprägt. © spot on news

Diana Ross startete ihre Karriere 1961 mit der Girlband "The Supremes". Einer ihrer größten Hits: "Buttered Popcorn". 1970 entschied sich die Sängerin jedoch für eine Solokarriere und war daraufhin nicht weniger erfolgreich.
Sie verkaufte nicht nur unzählige Platten und bekam einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame, Ross bewies ihre Wandlungsfähigkeit auch als Schauspielerin. 1973 wurde sie sogar für den Oscar als Beste Hauptdarstellerin in "Lady Sings the Blues" nominiert.
Aretha Franklin wurde bereits zu Lebzeiten mit dem Titel "Queen of Soul" bedacht. Sie erhielt in ihrer jahrzehntelang andauernden Karriere mehrfach den Grammy Award. Ihr Nummer-eins-Hit "Respect" (1967) wurde zur Hymne der afroamerikanischen Befreiungs- und Frauenbewegung. Im August 2018 starb Aretha Franklin im Alter von 76 Jahren.
Sie ist laut dem Magazin "Rolling Stone" die "Pionier-Chanteuse des schwarzen Middle-of-the-Road-Pop": Dionne Warwick. Sie ist nicht nur für ihre Single "Déjà vu" aus dem Jahr 1979 bekannt, sie war zudem Muse und Interpretin der Kompositionen von Burt Bacharach und Hal David. Warwick ist die Cousine einer noch berühmteren Sängerin...
...Whitney Houston. Die Soul-Sängerin, die 2012 in Kalifornien verstarb, sang nicht nur Soul-Nummern, sondern auch poppige Lieder und sogar Hip-Hop-Songs - ein echtes Multitalent. Unvergessen ihre Liebes-Ballade "I Will Always Love You", die aus dem Soundtrack zum Film "Bodyguard" stammt. Im Original wurde das Lied übrigens von Country-Sängerin Dolly Parton performt.
Egal ob Rhythm and Blues, Gospel, Soul oder Jazz: Etta James konnte alles singen. Zu ihren Hits gehörten "At Last" (1961) oder "The Wall Flower" (1985). Auch der verstorbene schwedische DJ Avicii mochte offenbar ihre Musik, weshalb sie 2011 auf seiner Single "Levels" als Sample zu hören war. Ein Jahr später starb sie.
Die US-amerikanische Rhythm-and-Blues-Sängerin Barbara Lynn schrieb ihre Songs selbst und begleitete ihre Lieder noch dazu auf Gitarre. Echte Chartstürmer waren Lieder wie "You'll Lose a Good Thing" (1962) oder "This Is the Thanks I Get" (1968). Seit den 2000ern ist es um die Sängerin jedoch ruhig geworden.
Sie gehört mit über 180 Millionen verkauften Tonträgern zu den weltweit erfolgreichsten Sängerinnen: Tina Turner. "What's Love Got To Do With It" (1984), "Proud Mary" (1988) oder "The Best" (1989) sind nur drei Ohrwürmer der Powerfrau, die seit mehreren Jahren mit ihrem deutschen Ehemann in der Schweiz lebt.
Von den 1960er bis weit in die 1980er Jahre gehörten Gladys Knight & the Pips zu den erfolgreichsten Soul-Künstlern weltweit. Zu ihren bekanntesten und erfolgreichsten Aufnahmen zählen unter anderem "I Heard It Through the Grapevine" (1967) oder "Neither One Of Us (Wants to Be the First to Say Goodbye)" (1973).
Alicia Keys ("Fallin'", 2001) verkaufte im Laufe ihrer Karriere bereits mehr als 30 Millionen Alben weltweit, sahnte zahlreiche Preise ab, darunter 15 Grammys, und beweist auch heute noch, dass sie mit Soul-Legenden wie Aretha Franklin und Diana Ross durchaus mithalten kann.
Sie ist die deutsche "Queen of Soul": Joy Denalane. Die Frau an der Seite von Musiker Max Herre entdeckte bereits mit 19 Jahren ihre Liebe zur Reggae- und Soul-Musik. Zu ihren Hits gehören "1ste Liebe" (2004) und "Keine Religion" (2015).