Die erfolgreichsten DJs: Die Gesichter hinter den Hits

Martin Garrix, David Guetta oder Srillex: Diese und ähnliche Namen tauchen immer wieder in den Charts auf. Auch der deutsche Felix Jaehn (links), der am 28. August seinen 25. Geburtstag feiert, zählt zu ihnen. Nicht nur auf Festivals spielen die bekannten DJs ihre Hits, sondern auch im Radio werden Songs wie "Waiting for Love" oder "Bonfire" rauf und runter gespielt. Doch wie sehen die Hit-Maschinen eigentlich aus? © spot on news

Felix Jaehn feiert am 28. August seinen 25. Geburtstag. Der aus Hamburg stammende DJ ist vor allem in der Musikrichtung des Deep House und Tropical House angesiedelt. Mit dem Remix "Cheerleader" des jamaikanischen Sängers Omi gelingt Jaehn Ende 2014 ein weltweiter Hit. Danach folgen weitere Hits wie "Ain't Nobody (Loves Me Better)" (2015) und "Bonfire" (2016). Spätestens sie machen ihn zum Weltstar. Doch es gibt noch weitere DJs, die es in die Oberliga geschafft haben.
Robin Schulz ist ein deutscher DJ, der auch als Produzent tätig ist. Er gewinnt im Laufe seiner Karriere viermal den ECHO und wird sogar für einen Emmy nominiert. 2014 gelingt ihm mit "Waves" der Durchbruch – in Deutschland, Österreich und der Schweiz landet die Single auf Platz eins der Charts. Auch "Prayer in C" (2014) und "OK" (2017) – für den er mit James Blunt zusammenarbeitet - werden im Radio rauf und runter gespielt.
Zedd ist ein russisch-deutscher Musikproduzent und DJ der Stilrichtung Electro-House und Pop. Den größten Erfolg hat er bisher mit seiner Single "Clarity" feiern können, die 2012 die Top Ten der US-Charts erreicht und mit einem Grammy ausgezeichnet wird. Doch das bleibt nicht sein einziger Hit: "Stay the Night" (2013) schafft es in Belgien, Irland, Polen und dem Vereinigten Königreich in die Top Ten. Zedd produziert und schreibt zudem Lieder für Künstler wie Justin Bieber und Nicki Minaj.
Adam Richard Wiles alias Calvin Harris ist ein britischer DJ, Sänger und Produzent. Er erlangt weltweite Bekanntheit durch sein Lied "Acceptable in the 80s", eine 2007 erschienene Hommage an den Stil der 80er Jahre. Doch sein größter Charterfolg gelingt ihm 2011 als Produzent von Rihannas Hit "We Found Love" – weltweit kletterte der Song an die Spitze der Charts.
Kygo ist ein norwegischer DJ und Musikproduzent. Er gilt als Mitbegründer des Tropical House und ist einer der bekanntesten Interpreten der Musikrichtung. 2014 hat er Glück: Er wird bei "TomorrowWorld" als Ersatz für den schwedischen DJ Avicii gebucht, der aufgrund von gesundheitlichen Problemen nicht auftreten kann. So werden große Plattenlabels auf Kygo aufmerksam und bieten ihm Verträge an. 2019 erscheint "Higher Love" – ein Cover-Song von Whitney Houston, der von dem norwegischen DJ überarbeitet wird.
Paul van Dyk ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten DJs der Welt und hat bereits acht Studioalben veröffentlicht. Zudem remixt er Songs von internationalen Künstlern wie Justin Timberlake oder U2. 2016 dann der Schock: Van Dyk stürzt beim "A State Of Trance"-Festival in den Niederlanden von der Bühne und zieht sich einen doppelten Bruch der Wirbelsäule sowie ein Schädel-Hirn-Trauma zu. Er liegt im Koma, muss das Gehen und Sprechen später erst wieder neu erlernen. Doch der DJ kämpft sich ins Leben und auf die Bühnen dieser Welt zurück.
Tiësto, der mit bürgerlichem Namen Tijs Michiel Verwest heißt, ist ein niederländischer DJ und Grammy-Preisträger. Er feiert bereits im Jahr 2000 seinen Durchbruch und gilt seither als einer der bekanntesten DJs weltweit. 2004 begleitet Tiësto sogar bei den Olympischen Sommerspielen in Athen den Einmarsch der Athleten ins Stadion. Mit mehreren Millionen Zuschauern weltweit handelt es sich wahrscheinlich um den größten Auftritt eines DJs überhaupt.
Martin Garrix gelingt 2013 mit dem Lied "Animals" der internationale Durchbruch. Seit dem Beginn seiner Karriere ist er in der Electro- und Dirty-House-Musik aktiv. Doch er arbeitet auch mit vielen anderen DJs zusammen: Mit Tiësto veröffentlicht er 2015 die Single "The Only Way is Up" und zusammen mit dem schwedischen DJ Avicii den Hit "Waiting for Love".
Armin van Buuren ist ein niederländischer DJ und Produzent. Aufgrund seiner Erfolge in dieser Musikrichtung wird er als "King of Trance" bezeichnet. Seit vielen Jahren produziert er elektronische Tanzmusik und veröffentlicht zahlreiche Tracks mit wachsendem Erfolg. Sein erster Hit "Blue Fear" erscheint im Jahr 1997.
Afrojack, der eigentlich Nick van de Wall heißt, erlangt durch seine Single "Take Over Control" Bekanntheit. 2011 belegt er zusammen mit Pitbull, Ne-Yo und Nayer mit dem Song "Give Me Everything" in zahlreichen Ländern Spitzenpositionen in den Charts. Ein weiterer Erfolg: "Hey Mama" erscheint 2015, und sowohl David Guetta und Nicki Minaj als auch Bebe Rexha sind daran beteiligt.
David Guetta schafft 2009 seinen Durchbruch mit überwiegend Dance- und Electro-Pop-Musik. Der Song "I Gotta Feeling", für den er mit der Band The Black Eyed Peas zusammenarbeitet, wird zu seinem ersten weltweiten Erfolg und schafft es in über 20 Ländern auf Platz eins der Charts. Insgesamt verkauft Guetta mehr als 50 Millionen Tonträger. Seine erfolgreichste Single ist "Sexy Bitch", die er gemeinsam mit dem Sänger Akon produziert.
Der US-amerikanische DJ und Musikproduzent Skrillex (Sonny John Moore) macht sich im Bereich Dubstep, Electro und Trap einen Namen. Im April 2011 veröffentlicht die Band Korn den Song "Get Up!", den Skrillex produziert. Im gleichen Jahr kann sich Skrillex auch erstmals in der Wahl der Top 100 DJs von "DJ Mag" platzieren und schafft es auf Platz 19.