ESC 2017: Die ersten Finalisten stehen fest!

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18 Länder sind beim ersten Halbfinale des Eurovision Song Contests gegeneinander angetreten. Diese zehn Beiträge haben sich für das Finale qualifiziert – und treten am Samstag gegen Deutschland an.

Polen hat noch nie beim Eurovision Song Contest gewonnen. Wettquoten zufolge wird das auch in diesem Jahr nicht gelingen, aber eine Hürde hat Sängerin Kasia Mos immerhin überwunden: Mit ihrem Song "Flashlight" gehört sie zu den Top Ten des ersten Halbfinales und ist damit in der Endrunde.
Im vergangenen Jahr fand der ESC in Stockholm statt - und schon im nächsten Jahr könnte es wieder so weit sein: Schweden zählt erneut zu den Favoriten. Dass sich Robin Bengtsson (M.) mit seinem Electro-Pop-Song "I Can't Go On" für das Finale am Samstag qualifiziert hat, ist daher keine Überraschung.
Australien nimmt 2017 zum dritten Mal am Eurovision Song Contest teil. Nach einem Platz fünf (2015) und einem Platz zwei (2016) soll es diesmal endlich der erste werden. Dafür hat "Down Under" mit Isaiah erstmals einen Aborigine zum ESC nach Europa geschickt. Mit seinem Song "Don't Come Easy" hat sich der 17-Jährige fürs Finale qualifiziert.
Belgien zählt zu den ESC-Gründerländern. Gewonnen hat das kleine dreisprachige Land allerdings nur einmal, im Jahr 1986. Nach über 20 Jahren soll Blanche mit dem Indie-Pop-Song "City Lights" endlich wieder einen Sieg einfahren. Laut Buchmachern stehen ihre Chancen gut: Belgien rangiert dort im vorderen Drittel.
Aserbaidschan hat bislang neun Mal am ESC teilgenommen und es immer bis ins Finale geschafft - davon sogar sechs Mal in die Top Ten! Daher kommt es auch nicht überraschend, dass Kandidatin Dihaj und ihr düsterer Popsong "Skeletons" im Finale 2017 dabei sind.
Portugals diesjähriger ESC-Beitrag wirkt wie aus der Zeit gefallen - und trifft damit offenbar den Geschmack der Gegenwart: Salvador Sobral und seine sensible Ballade im 1950er-Jahre-Stil gilt mit Armenien und Italien zu den absoluten Topfavoriten des ESC 2017. Das erste Halbfinale glich für den jungen Portugiesen einem Spaziergang.
2016 scheiterte Griechenland beim ESC erstmals an der Halbfinal-Hürde. Das sollte sich keinesfalls wiederholen! Deshalb hat das Land 2017 seine Pop-Prinzessin Demy mit einem ESC-erfahrenen Autoren- und Choreografen-Team nach Kiew geschickt - mit Erfolg: Sie steht mit "This is Love" im Finale.
Echten ESC-Fans könnten diese drei Herren bekannt vorkommen: Die Band Sunstroke Project trat bereits 2010 für die Republik Moldau an. Damals wie heute haben sie es ins Finale geschafft. Dass sie den Wettbewerb mit "Hey Mamma" gewinnen, ist allerdings eher unwahrscheinlich: Bei Buchmachern rangieren sie derzeit im vorderen Mittelfeld.
Zwei Mal hat sich Hovig erfolglos für den ESC beworben, beim dritten Versuch hat es dann geklappt: Er wird Zypern mit dem Electro-Pop-Song "Gravity" in Kiew vertreten und hat es sogar ins Finale am kommenden Samstag geschafft.
Das Halbfinale war nur Formsache: Mit Armenien muss man im ESC-Finale rechnen, denn Buchmacher sehen die Sängerin Artsvik mit ihrem mystischen Worldbeat "Fly With Me" zweifellos auf den vorderen Rängen. Sie gehört neben Italien und Portugal zu den Top-Favoriten in diesem Jahr.
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