ESC 2019: Diese 10 Länder sind im Finale

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Am 14. Mai fand die erste Halbfinalrunde für den 64. Eurovision Song Contest statt. Welche Länder sind am Samstag beim Finale in Tel Aviv (Israel) dabei? © spot on news

Tamta ging für Zypern mit dem Song "Replay" an den Start. Die Sängerin stammt eigentlich aus dem Nachbarland Griechenland und ist dort ein gefeierter Popstar. Auch für das Finale beim ESC reichte es.
Das slowenische Künstlerduo Zala Kralj und Gašper Šantl wählte sanfte Klänge für seinen Musikbeitrag. Mit dem Elektro-Popsong "Sebi" möchten die beiden ihre Fans vor allem ermutigen, stets den eigenen Weg zu gehen sowie persönliche Ängste und Schwächen zu akzeptieren. Ob das auch im Finale funktioniert?
Indopop aus Tschechien: Dafür steht die Band Lake Malawi mit Frontmann Albert Černý. Die Bedeutung hinter ihrem Song "Friend Of A Friend" liegt darin, dass über die Freunde von Freunden theoretisch jeder Mensch auf der Welt erreicht werden kann. Die Zuschauer erreichten sie jedenfalls und dürfen auch im Finale antreten.
Für Nevena Božović ist es die zweite Teilnahme beim Eurovision Song Contest. Die Gitarrenballade "Kruna" (zu Deutsch: Krone), mit der sie erfolgreich für Serbien antrat, stammt aus ihrer eigenen Feder.
Zena (bürgerlich: Zinaida Kupriyanovich) ist mit ihren zarten 16 Jahren die jüngste Teilnehmerin beim diesjährigen ESC. Ihr Beitrag für Weißrussland heißt "Like it" und handelt von Smartphones und Hashtags. Beim Publikum kam's an. Teilnahme am Finale.
Nanu, was hat denn Australien bei einem europäischen Gesangswettbewerb zu suchen? Vereinfacht lautet die Erklärung: Weil der ESC dort so beliebt ist. Auserwählt, ihre Heimat zu vertreten, ist Kate Miller-Heidke, die ihren Song "Zero Gravity" mit dem Stimmvolumen einer Operndiva präsentiert - und sich ins Finale gesungen hat.
Die isländische Metal-Band Hatari versteht sich als konsumkritische Performance-Gruppe. Mit diesem Thema setzt sich auch ihr Song "Hatrið mun sigra" (zu Deutsch: Hass wird siegen) auseinander. Hass war beim Publikum nicht zu spüren: eine Runde weiter. Und das heißt: Finale.
Victor Crone ist eigentlich Schwede, geht aber für Estland an den Start. Mitgebracht ins Finale hat der 26-Jährige einen fröhlichen Country-Popsong mit dem Titel "Storm".
Katerine Duskas Stimme erinnert an die von Amy Winehouse. Grund genug für Griechenland, die gebürtige Kanadierin als Vertreterin des Landes zum ESC zu schicken. Den von ihr vorgetragenen Song "Better Love" hat die Künstlerin zusammen mit Leon of Athens geschrieben. Im Finale des ESC wird er nochmals zu hören sein.
Der Mini-Staat San Marino tritt in diesem Jahr mit dem 54-jährigen Serhat an, der ursprünglich aus Istanbul stammt. Er gab im ersten Halbfinale den eingängigen Song "Say Na Na Na" zum Besten - und überzeugte.
Leider ausgeschieden ist auch das sechsköpfige Vocal-Ensemble D mol, das Montenegro beim ESC bis ins erste Halbfinale hinein vertrat. Mit im Gepäck hatten die Künstler den Gute-Laune-Popsong "Heaven".
DJ Darude ist große Bühnen gewohnt. Sein Track "Sandstorm" hielt sich im Jahr 2000 über 42 Wochen in den Charts. Für Finnland Grund genug, ihn zum ESC zu schicken. Sein Song mit dem Titel "Look Away" wurde von Sebastian Rejman gesungen. Überzeugen konnte er aber nicht. Aus im ersten Halbfinale.
Ebenfalls ausgeschieden: Tulia. Das Frauen-Quartett aus Polen wartete mit einem zweisprachigen Folklore-Song auf. "Fire of Love (Pali się)" soll auch ein musikalisches Statement für Liebe und Hoffnung sein.
Bereits zum zweiten Mal trat Joci Pápai in Tel Aviv für Ungarn an. Seine Ballade "Az én apám" hat der 37-jährige Sänger, der der Volksgruppe der Roma angehört, seinem Vater gewidmet. Ins Finale schaffte er es damit aber nicht.
Eliot Vassamillet wählte mit "Wake Up" einen düster-melancholischen Popsong, mit dem er für Belgien an den Start ging. Damit wolle der Künstler vor allem junge Menschen ansprechen, sich für eine bessere Welt zu engagieren. Für's Finale reichte es nicht.
Oto Nemsadze vertrat mit "Keep On Going" Georgien beim diesjährigen ESC. Die Botschaft seines kraftvollen Songs: stark bleiben, durchhalten und immer weitergehen. Im ersten Halbfinale war aber schon Schluss.
Der portugiesische Sänger Conan Osíris wartete vermutlich mit der eigenwilligsten Nummer des ganzen Contests auf. Neben seiner Tanz-Performance sprengte auch sein Song "Telemóveis" zahlreiche Genre-Grenzen - jedoch nicht die Barriere zum Finale.