Eigentlich wollte Österreichs Kandidat Cesár Sampson ESC-Gewinnerin Netta einfach nur gratulieren. Dass er dabei auf sehr merkwürdige Weise abgewiesen werden würde, hätte er wohl nicht gedacht.

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Am Samstag gewann Israels Kandidatin Netta mit ihrem Song "Toy" das Finale des Eurovision Song Contest in Lissabon.

Sichtlich überwältigt von ihrem Erfolg trat sie nach der Verkündigung den Weg zur Bühne an. Dabei schien sie alles andere auszublenden. So auch den drittplatzierten Österreicher Cesár Sampson, der der Siegerin gratulieren wollte.

Cesár Sampson: "Ich weiß nicht, warum das sein muss"

Sein erster Versuch scheiterte an dem Musik-Produzenten der Gewinnerin, der den 34-Jährigen einfach zur Seite schob.

Als Cesár einen zweiten Versuch startete, schob Nettas Produzent den österreichischen Kandidaten abermals nach hinten - und griff dem Sänger dabei direkt ins Gesicht.

Das Verhalten von Nettas Entourage bezeichnet Cesár im Interview mit der österreichischen Zeitung "Krone" als "sehr seltsam".

Außerdem sei ihm aufgefallen, dass die ESC-Siegerin ständig von Security umzingelt war. "Auch wenn sie auf die Toilette gegangen ist, haben die vor der Tür auf sie gewartet", zeigt sich Cesár verwundert.

Übel nimmt der Österreicher Netta die Geste aber nicht: "Na ja, im Endeffekt hat es nichts mit ihr zu tun. Es hat sich dann der Produzent von Israel umgedreht und gesagt 'We love you'. Das ist dann okay. Aber ich weiß nicht, warum das sein muss." (dar)

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