Die schillerndsten deutschen ESC-Teilnehmer aller Zeiten

Jamie-Lee Kriewitz feiert heute ihren 20. Geburtstag. Anlässlich ihres Ehrentages schauen wir auf die schillerndsten und unvergessenen deutschen ESC-Teilnehmer der letzten Jahre. © spot on news

Jamie-Lee Kriewitz, die 2015 die fünfte Staffel der Gesangs-Castingshow "The Voice of Germany" gewonnen hatte, nahm 2016 beim "Eurovision Song Contest" teil. Sie belegte nur den letzten Platz, bleibt mit ihrem bunten KPop-Style aber unvergessen. Sie feiert heute ihren 20. Geburtstag.
Margot Hielscher war die erste deutsche Frau, die am ESC teilnahm. 1957 sang sie "Telefon, Telefon" und belegte den vierten von zehn Plätzen. Ein Jahr vor ihr sangen Walter Andreas Schwarz und Freddy Quinn. Die Platzierungen wurden, abgesehen vom Siegertitel, damals aber nicht bekannt gegeben.
Sie sang sich in die Herzen der Zuschauer: Nicole holte mit "Ein bißchen Frieden" 1982 den ersten Sieg für Deutschland. Komponiert wurde der Song von Ralph Siegel und Bernd Meinunger.
Er liebte den "Eurovision Song Contest": Stefan Raab sang "Wadde hadde dudde da?" 2000 und belegte Platz fünf. Ikonisch: Sein Bühnenoutfit und die Show mit seiner Band und den Tänzerinnen. Zwei Jahre zuvor schrieb er Guildo Horns Song "Guildo hat Euch lieb!".
Auch bei Max Mutzkes Lied "Can’t Wait Until Tonight" (2004) hatte Raab seine Finger mit im Spiel. Der Song schaffte es auf Platz acht.
Lena Meyer-Landrut holte 2010 mit "Satellite" den Sieg nach Deutschland. Mit ihrer frechen Art eroberte sie die Herzen der ESC-Zuschauer.
Ein Jahr später nahm Lena noch einmal am ESC teil. Diesmal mit "Taken By A Stranger" und besetzte den stolzen Platz zehn.
Die glanzvolle Zeit der No Angels schien bei ihrem ESC-Auftritt 2008 mit dem Lied "Disappear" vorbei gewesen zu sein. Die Girl-Band bekam leider keine Punkte und besetzte den letzten Platz.
Mit "Perfect Life" schaffte es auch Levina 2017 nur auf den vorletzten Platz. Trotzdem: Die Bonnerin sammelte viele Sympathien - unter anderem beim nicht-öffentlichen Casting für den Vorentscheid, den sie gewann.
Cascada ist für ihre glitzernden Bühnenshows und sexy Outfits bekannt. Sie schaffte es 2013 mit "Glorious" nur auf Platz 21.
Dschinghis Khan erreichten 1979 nicht nur mit ihrem gleichnamigen Song Platz vier beim ESC. Ihr Lied wurde auch ein nationaler Hit. Ebenfalls ikonisch: Die Bühnenoutfits der fünfköpfigen Band.
Katja Ebstein nahm ganze dreimal beim "Eurovision Song Contest" teil. 1970 mit "Wunder gibt es immer wieder" (Platz drei), 1971 mit "Diese Welt" (Platz drei) und nochmal 1980 mit "Theater" (Platz zwei).
Vergleichsweise unspektakulär fiel Michael Schultes Bühnen-Auftritt beim ESC 2018 mit "You Let Me Walk Alone" aus. Umso emotionaler performte er seinen Song. Und wie man am Ende sieht, bedarf es keiner großen Bühnen-Show, um einen vierten Platz beim ESC zu belegen.