Die Macht ist noch immer mit ihr: Schauspielerin Carrie Fisher, bekannt als Prinzessin Leia aus den "Star Wars"-Filmen, wurde am Sonntag bei den 60. Grammy Awards in New York posthum mit einer Auszeichnung geehrt.

"Star Wars"-Darstellerin Carrie Fisher hat posthum einen Grammy in der Kategorie "Bestes Hörbuch" für "The Princess Diarist" gewonnen.

Damit setzte sich die verstorbene Schauspielerin gegen Neil deGrasse Tyson, Bruce Springsteen, Bernie Sanders und Mark Ruffalo sowie Shelly Peiken durch, die ebenfalls für die begehrte Auszeichnung in dieser Sparte nominiert waren.

Aus dem "Star Wars"-Nähkästchen

In "The Princess Diarist" hat Carrie Fisher von den Geschehnissen hinter den Kulissen des ersten "Star Wars"-Films "Krieg der Sterne" von 1977 berichtet.

Aufmerksamkeit gewannen die Memoiren vor allem durch den Bericht über Fishers Affäre mit Co-Star Harrison Ford.

Zum Trubel um das Buch trugen außerdem die tragischen Umstände bei: Es erschien nur wenige Wochen vor dem Tod Fishers, die im Dezember 2016 an den Folgen eines Herzinfarkts starb.

Mark Hamill freut sich für Carrie Fisher

Es ist der erste Grammy-Gewinn für Carrie Fisher. 2009 war die Schauspielerin mit "Wishful Drinking" schon einmal nominiert, ging jedoch leer aus.

Umso mehr freuen sich nun Fishers Angehörige und ihre einstigen Kollegen über die späte Ehrung. Fishers Tochter Billie Lourd schrieb auf Instagram, sie sei "mehr als stolz" und verkündete, sie feiere die Auszeichnung im "Carrie Style": vor dem Fernseher mit Cola und E-Zigarette.

Carrie Fishers "Star Wars"-Kollege Mark Hamill ließ es sich nicht nehmen, die Leia-Darstellerin zu beglückwünschen. Via Twitter gratulierte er seiner "Weltraum-Schwester".


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