Donald Trump teilt bekanntlich gern aus – beim Grammy gab es aber Seitenhiebe gegen ihn: Unter anderem Hillary Clinton las aus dem Enthüllungsbuch "Fire and Fury" vor.

Das Buch "Fire and Fury" (Feuer und Zorn) des Journalisten Michael Wolff über US-Präsident Donald Trump sorgte schon vor seinem Erscheinen Anfang Januar für großes Aufsehen. Bei der Grammy-Gala in New York gab es nun Passagen daraus zu hören.

Als Video bei der Gala eingespielt

Ausgerechnet seine Widersacherin, die frühere demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton, trug Auszüge aus dem Buch vor – Videos davon wurden nun bei der Grammy-Verleihung gezeigt.

"Trump hatte lange Zeit Angst vergiftet zu werden. Das ist ein Grund, warum er bei Mc Donald's isst. Niemand kennt ihn dort und das Essen ist sicher", zitierte Clinton aus dem Buch.

Cardi B hält nichts von Trumps Cheeseburger-Abendessen im Bett

Aber auch Musikstars wie Snoop Dogg, Cher, John Legend und Rapperin Cardi B rezitierten in dem vorab aufgezeichneten Sketch.

"Warum lese ich diesen Scheiß überhaupt?", fragte Cardi B allerdings dann, als es um Trumps angeblich regelmäßige Cheeseburger-Abendessen im Bett ging. "Ich kann das nicht glauben. Lebt er so wirklich sein Leben?", fragte sie entnervt.

Wie das Weiße Haus auf die Grammy-Gala reagierte

Über diese Einlage war man im Weißen Haus alles andere als amüsiert. Mister President verzichtete diesmal aufs Twittern.

Dafür twitterte aber Nikki Haley, die UN-Botschafterin der USA: "Ich habe die Grammys immer geliebt, aber dass Künstler das 'Fire and Fury'-Buch lesen, war das Ende". (göc)

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