Die Verleihung der Grammy Awards war ein besonderes Event für Demi Lovato: Nach ihrer Überdosis ist die Sängerin zum ersten Mal wieder auf der Bühne gestanden. Dabei legte sie nach einem Neustart eine emotionale Performance hin.

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Mit ihrem Song "Anyone" hat Demi Lovato bei den Grammy Awards ihr Bühnen-Comeback nach ihrer Zwangspause wegen einer Überdosis gefeiert. Überwältigt von ihren Gefühlen, musste Lovato ein zweites Mal beginnen.

Sie musste ein zweites Mal starten

Demi Lovato hatte bei ihrem Auftritt bei den Grammys sichtlich mit ihren Gefühlen zu kämpfen. Die Sängerin performte ihren Song "Anyone". Nach den ersten Tönen wurde ihre Stimme jedoch brüchig und sie gab ihrem Pianisten ein Zeichen, mit dem Spielen aufzuhören.

Schon da liefen der Sängerin, die ein bodenlanges, weißes Kleid trug, Tränen über die Wangen. Um Lovato zu motivieren, klatschten die Gäste Beifall – und nach einer kurzen Pause startete Lovato erneut.

Die Sängerin legte einen emotionalen Auftritt hin: Sie sang die Ballade nach dem Neustart mit kräftiger Stimme und Tränen in den Augen. Dafür wurde sie am Ende mit Standing Ovations belohnt.

Auf Instagram schrieb die 27-Jährige nach ihrer Performance: "Was für eine unglaubliche Nacht. Das erste Mal zurück auf der Bühne nach fast zwei Jahren. So emotional für mich. Danke euch allen für die Liebe, Unterstützung und das Teilen dieses Moments mit mir. Ich liebe euch alle."

"Anyone" war ein Hilfeschrei

In einem Interview mit Zane Lowe für "Beats 1", dem Musik-Radio von "Apple Music", hatte die Sängerin zuvor über ihr anstehendes Bühnen-Comeback gesprochen. "Ich bin aufgeregt und ich bin bereit. Ich fühle mich, als hätte ich so lange auf diesen Moment gewartet. Ich möchte da raufgehen und meine Geschichte erzählen", sagte die Sängerin im Vorfeld der Grammy-Verleihung.

Der Song "Anyone" hat eine besondere Bedeutung für Lovato. Sie habe ihn vier Tage vor ihrer Überdosis aufgenommen, erzählte sie. "Danach hat der Text für mich einen komplett neuen Sinn ergeben", so Lovato. Mittlerweile höre sie in "Anyway" einen Hilfeschrei, den sie selbst zuvor nicht wahrhaben wollte.

Im Juli 2018 musste die Sängerin nach einer Überdosis einige Tage in einem Krankenhaus verbringen und startete danach eine Therapie. Der Aufritt bei den Grammys war der erste seit dem einschneidenden Erlebnis. (sob)  © 1&1 Mail & Media/spot on news

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