Heiße Luft von coolen Herren: Die 15. Deutsche Luftgitarrenmeisterschaft in München

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In München fand am Samstagabend die 15. Deutsche Luftgitarrenmeisterschaft statt. Die Finalisten kämpfen mit luftigen Beats um eine Teilnahme bei der Weltmeisterschaft.

Am Samstagabend wurde in München gerockt – und das ganz ohne lautstarke Instrumente.
Angelehnt an ein Zitat von Queen-Gitarrist Brian May - unter dem Motto "Mit einer Luftgitarre in der Hand kann man keine Waffe halten" fand die 15. Deutsche Luftgitarrenmeisterschaft in der Landeshauptstadt statt.
Zwei Mal 60 Sekunden hatten die Finalisten Zeit, das Publikum und die Jury mit ihrer Leistung zu begeistern.
Dabei präsentierten sie in der ersten Runde - der "Kür" - ein selbst gewähltes Stück.
Für die Jury zählen neben dem künstlerischen Gesamteindruck die Originalität, Ausdrucksfähigkeit und das Charisma der Performance.
Und auch an "Airness" - der Fähigkeit, die Luft wie eine Gitarre aussehen zu lassen - durfte es den Künstlern nicht mangeln.
Zwischen Kür und Hauptrunde trat die Band SAD auf, um in der Pause für Stimmung zu sorgen. Die Musiker bevorzugten allerdings echte Gitarren.
In der zweiten Runde wurde es schwieriger: Die Teilnehmer mussten ein Stück spielen, das die Jury für sie ausgesucht und bis zur Performance geheim gehalten hatte.
Ohne Improvisationstalent ging da nichts.
Am Ende des Abends konnte Luftgitarrist Ehrwolf jubeln.
Er setzte sich gegen seine Konkurrenten durch und gewann neben Ruhm und Ehre sein Ticket zur Luftgitarren-Weltmeisterschaft im finnischen Oulu, die vom 22. bis 24. August stattfindet.
Nach der Preisverleihung schenkten die Finalisten dem Publikum noch eine rockig-luftige Gruppendarbietung.
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