Ein neuer Skandal, mal wieder Ärger mit der Polizei? Diesmal wohl nicht: Justin Bieber bricht seine Mammut-Tour aus unbekannten Gründen ab. Offenbar braucht der 23-Jährige vor allem eines - Ruhe.

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Mal fährt er zu schnell, mal sind es Drogen, mal eine Schlägerei: Justin Bieber schafft es regelmäßig mit Eskapaden und Ausrutschern in die Schlagzeilen.

Der Popstar hat mal wieder Ärger mit der Polizei - nun in der Schweiz.


Doch diesmal ist alles ein bisschen anders - denn derzeit steht der 23-Jährige nicht mit einem Skandal im Rampenlicht. Sondern vorerst gar nicht mehr.

Aufgrund von "unvorhergesehenen Umständen" müsse der Sänger die restlichen Konzerte der "Purpose"-Welttournee absagen, hieß es nun auf Biebers Website: "Justin liebt seine Fans und hasst es, sie enttäuschen zu müssen."

Kosten sollen erstattet werden

Der Musiker danke seinen Anhängern für die Unterstützung bei den bisherigen Konzerten der Tour - mehr als 150 auf sechs Kontinenten.

"Aber nach sorgfältiger Überlegung hat er entschieden, keine weiteren Shows mehr zu spielen." Die Kosten für die Tickets würden erstattet.

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Auf dem Tourplan standen noch 15 Konzerte in den USA, Kanada, Hongkong, Indonesien, Japan, Singapur und auf den Philippinen. Wenige Stunden nach der Ankündigung entschuldigte sich der Kanadier selbst bei seinen Fans.

"Es tut mir leid für alle, die enttäuscht sind oder sich betrogen fühlen", sagte der Kanadier dem Klatschportal "TMZ". "Ich liebe euch, ihr seid großartig".

Alles sei gut, versicherte Bieber dem Reporter. Auf die Frage, ob er einfach genug vom Tourleben habe, sagte der Sänger: "Ja, ich bin seit zwei Jahren auf Tour". Jetzt freue er sich auf ein bisschen Freizeit. "Einfach ausruhen und relaxen" wolle er in den kommenden Wochen - und Motorrad fahren.

Fans reagieren mit Wut und Enttäuschung

Niemand kann sich seiner packenden Wirkung entziehen. Niemand!


Biebers Fans reagierten in den sozialen Medien mit Enttäuschung und Wut auf die Absage. "Natürlich liebe ich ihn noch immer mit allem, was ich habe, aber im Moment will ich ihm einfach nur eine klatschen", schrieb ein Fan.

"Meine Tochter hat seit drei Monaten einen Ausflug nach Dallas geplant, um Bieber live zu sehen. Jetzt hat das Arschloch abgesagt. Bleib einfach in Kanada", schrieb ein Vater.

Manche Fans äußerten jedoch auch Verständnis für die Entscheidung. "Justin ist überarbeitet, seitdem er 15 ist", twitterte ein User. "Er verdient eine lange, lange Pause".

Rückendeckung für seine Entscheidung bekam Bieber auch vom Sänger John Mayer: "Wenn jemand seine restlichen Tour-Auftritte absagt, bedeutet das, dass er sich geschadet hätte, wenn er weitergemacht hätte", twitterte der Sänger.

"Wir haben in letzter Zeit so viele großartige Künstler verloren. Ich sage: Daumen hoch, Justin, dass du gemerkt hast, dass es Zeit ist abzusagen."

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