Die Welt ist manchmal wirklich böse und gemein: da hat eine junge Frau viel Herzblut in eine Sache gesteckt - und wird von der Öffentlichkeit ausgelacht. Was ist passiert?

Saskia Leppin ist eine junge Sängerin aus Hamburg. Die Bewerbung ihrer Heimatstadt für die Olympischen Spiele im Jahr 2024 möchte sie mit einem Song unterstützen. So weit, so gut. Das Ergebnis heißt "Feuer und Flamme" und hat echte Ohrwurmqualität. Das muss man schon zugeben.

Doch Disco-Stampf-Schlager ist natürlich Geschmackssache. Auf jeder Après-Ski-Party hätte das Liedchen sicher gute Chancen auf Dauerrotation - für die coole Internet-Gemeinde und die Medien ist es ein gefundenes Fressen.

Doch ist das Lied wirklich so schlecht, dass all der Spott gerechtfertigt ist? Oder ist es wieder einmal einfach nur "typisch deutsch", alles schlecht machen zu müssen? Schauen Sie sich das Video an und entscheiden Sie selbst!

Mittlerweile hat sich auch Saskia Leppin öffentlich zu der Häme, die ihrem Lied entgegenschlägt, auf Facebook geäußert. Sie stellt klar, dass das Lied kein offizieller Bewerbungssong der Stadt Hamburg ist, sondern einzig und allein ihr persönlicher Beitrag für eine Sache, an die sie glaubt.

Ein cleverer Zug der Sängerin! Indem sie die teilweise fiese Kritik einfach weglächelt, beweist sie Größe. Dass der Wirbel um den Song ihrer Karriere eher nützt als schadet ist wohl klar. Oder hatten Sie vorher jemals von Saskia Leppin gehört? (dh)