Nach knapp 25 Jahren als Frontmann der deutschen Technoband Scooter hat H.P. Baxxter (53) noch nicht alle Texte seiner Songs in- und auswendig parat.

"Ich habe schon Probleme, mir meine Texte zu merken", sagte H.P. Baxxter am Mittwoch in Hamburg scherzend, nachdem die Klassikpianistin Olga Scheps (31) fünf Scooter-Songs am Klavier gespielt hatte - frei und ohne Notenblatt. "Das ist ja Wahnsinn. Wie kann man sich das alles merken", fragte der Scooter-Frontmann die in Köln lebende Pianistin.

Für alle, die das Problem des Sängers nicht ganz nachvollziehen können, eine kleine und nicht ganz ernst gemeinte Erklärung unserer Redaktion: Die Länge der Scooter-Lyrics orientiert sich ungefähr an der Länge dieser Meldung.

Komplexe Songzeilen sind ein Problem

Absolutes Verständnis haben wir für H.P. Baxxter angesichts solch komplexer Zeilen wie "Come on! Come on! Come on! Hyper! Hyper! Sit there, be good, bye-bye!" oder auch "But now it's Scooter! Who are supa dupa!".

Text, von dem Scooter-Fans schlichtweg erwarten, dass sich der Frontmann dran erinnert wären hingegen: "Döp döp döp döp dödödödödöp döp dödödöp döp dödödödödöp döp", der Refrain des grandiosen Titels "Bora! Bora! Bora!" oder auch "Here we go, here we go, here we go again - Yeeeeeeeeeeah!" aus "How Much Is The Fish".

Neues Album von Scooter kommt

Scheps hat für das in dieser Woche erscheinende Album "100% Scooter – Piano Only by Olga Scheps" elf Songs der norddeutschen Band am Klavier eingespielt. (ncs/dpa)© dpa