Viele Prominente sind in den USA sehr direkt mit ihrer Kritik am amtierenden Präsidenten Donald Trump. Den Vogel schießt aber jetzt Rapper Snoop Dogg ab: Er zeigt auf seinem neuen Albumcover Trump als Leiche.

Das Bild des Covers verbreitet sich durch Tweets gerade rasend im Internet: Zu sehen ist eine mit Amerikaflagge bedeckte Leiche, an deren Fuß ein Schild mit der Aufschrift "Trump" hängt. Links daneben steht Snoop Dogg, leicht lächelnd und auf den Leichnam herabblickend, mit einem Pappbecherin der Hand:


Ursprünglich soll das Bild auf dem Instagram-Kanal des Rappers erschienen sein, berichtet "Focus Online", wurde dort aber schnell wieder entfernt. Egal wie kurz es wohl online war, einige der 19,8 Millionen Follower von Snoop Dogg haben das Albumcover natürlich abgespeichert und verbreiten es jetzt.

Nicht der erste Ärger zwischen Dogg und Trump

Der Titel des Albums ist zudem eine Variation Trumps Wahlspruchs "Make America great again", allerdings hat Dogg das "great" gegen "crip", zu Deutsche "Krüppel" ausgetauscht.

Trumps Reaktion steht noch aus, aber es gab in der Vergangenheit bereits böses Blut zwischen den beiden.

Grund war im März das Musikvideo zu Snoop Doggs "BadBadNotGood", in dem er auf einen clownhaft herausgemachten Trump-Klon eine Waffe richtet. Damals reagierte Trump auf Twitter: "Was wäre wohl passiert, wenn er die Waffe auf Präsident Obama gerichtet hätte? Gefängnis!"

Zuletzt hatte sich Eminem mit dem US-Präsidenten angelegt, indem er in einem Rap für die Verleihung der BET Hiphop Awards dem US-Präsident Donald Trump gehörig die Meinung geigte.

Auch Hawaiianer verspotten Donald Trump

Auch auf seiner zwölftägigen Asienreise blieb Donald Trump nicht von Spott verschont. Auf seinem Zwischenstopp auf Hawaii begrüßten ihn die Hawaiianer mit einem Streich: Viele hielten Schilder mit dem Spruch "Willkommen in Kenia" auf dem Flughafen in die Höhe.

Hintergrund der Aktion: Trump gehörte zu den Verfechtern der Theorie, sein Vorgänger Barack Obama sei kein legitimer US-Präsident, weil er in Kenia geboren sei - anstatt wie auf dessen Geburtsurkunde vermerkt auf Hawaii. (cf)

Eminem spricht mit seinen Raps gern Themen an, die er für wichtig hält - und dieses Mal ist US-Präsident Donald Trump in sein Augenmerk geraten.


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