Bisher schien die ESC-Queen Conchita Wurst mit ihren langen Haaren und dem Bart der einzigartigste unter all den Paradiesvögeln zu sein. Doch die Wurst bekommt bunte, glitzernde und bärtige Konkurrenz. Der US-Travestiekünstler Mathu Andersen erinnert uns doch sehr an das- vermeintliche - österreichische Original.

Fotoshootings mit Karl Lagerfeld, Fashion-Show mit Jean Paul Gaultier oder Treffen mit UN-Generalsekretär Ban Ki-moon: Seit ihrem Sieg beim "Euro Vision Song Contest" ist Conchita Wurst weltbekannt – und galt bisher, was ihre Optik anbelangt, als absolut einzigartig. Doch wie es scheint, bekommt die bärtige Diva nun Konkurrenz und zwar von dem nicht minder gesichtsbehaarten Travestiekünstler Mathu Andersen aus den USA.

ESC-Star für mehr Toleranz: Das macht Conchita so erfolgreich.

Statt mit wallender brauner Mähne präsentiert sich der gebürtige Australier Andersen auf "Instagram" aktuell mit langen blonden Haaren und dazu passend gebleichtem Bart. Hohe Hacken und knappes Outfit inklusive. Doch Andersen kann mehr, als sich nur bunt geschminkt auf sozialen Netzwerken zu zeigen: Am 13. November wurde in Los Angeles die "World of Wonder Storefront Gallery" des Künstlers mit einzigartigen Selfies eröffnet. Wie der "Blick am Abend" berichtet, hat Mathu auch schon für namhafte Magazine wie die "Vogue" und die "Cosmopolitan" fotografiert. Demnach soll er auch schon Stars wie Dita Von Teese oder Pamela Anderson ins rechte Licht gerückt haben.

Ob jetzt Conchita oder doch Mathu den Bart salonfähig gemacht haben, ist letztendlich egal. Wenn es um das Verbreiten toleranter Botschaften geht, können unserer Meinung nach nicht genug stoppelige Diven durch die Welt ziehen. (kab)