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ABBA, Led Zeppelin & Co. – mega-erfolgreiche Bands und Musiker

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Was haben ABBAs "Dancing Queen" und Led Zeppelins "Whole Lotta Love" gemeinsam? Richtig, sie haben Musikgeschichte geschrieben. In dieser Galerie versammeln wir Music-Acts der Superlative, Rock und Pop, von AC/DC über Elvis Presley bis zu Mariah Carey. Und na klar, wer Beatles schreibt, darf auch die Rolling Stones nicht vergessen ... © top.de

Die Rolling Stones im Jahr 1973, von links: Charlie Watts, Mick Taylor, Mick Jagger, Keith Richards und Bill Wyman. Zu Gründungsbesetzung 1962 gehörte auch der Gitarrist Brian Jones, der den Sound der Stones maßgeblich prägte. Er ertrank 1969 im Alter von nur 27 Jahren. Die Bedeutung dieser Band passt in keine Bildunterschrift. Nur so viel: Immer wieder kriselte es zwischen Sänger Mick und Gitarrist Keith, insbesondere in den 80er-Jahren. Doch die Stones begeistern bekanntlich noch heute ihre Fans: Sänger Mick und Gitarrist Keith sind mit Charlie und Ron Wood (seit 1975 in der Band) noch heute auf Tour. Ende 2016 veröffentlichten sie zudem ihr 23. (!) Studio-Album "Blue & Lonesome". Dabei handelt es sich um ein Cover-Album, auf dem sie Blues-Klassiker neu interpretieren.
Ab in die Tiefen des Bild-Archivs – haben Sie Madonna gleich auf den ersten Blick erkannt? Hier posiert die "Queen of Pop" ca. 1987 bei einem Foto-Shooting. Im selben Jahr absolvierte sie ihre "Who’s That Girl World Tour" und war bereits ein Superstar. Zwei Jahre zuvor hatte sie Hollywood-Star Sean Penn geheiratet (die Ehe hielt nur bis 1989). Kaum eine Künstlerin hat die Popkultur so geprägt wie sie. Heute setzt Madonna Louise Ciccone – wie die Sängerin bürgerlich heißt – weiterhin auch jenseits der Musik ihre ganz eigenen Akzente. Insbesondere auch, weil sie keine Berührungsängste mit den sozialen Medien hat – auf Instagram folgen ihr 8,7 Millionen Menschen (Stand: Januar 2017).
Dieses Bild wurde vermutlich 1966 oder 1967 aufgenommen, von links: Richard "Rick" Wright, Syd Barrett, Roger Waters und Nicholas "Nick" Mason. Sie zusammen bildeten eine der bedeutendsten Bands der Rockgeschichte – Pink Floyd. Typisch für sie war ihr sphärischer Sound. Barrett verließ 1968 die Band, er hatte mit psychischen Problemen zu kämpfen, verstarb 2006. Für ihn kam David Gilmour in die Gruppe, gemeinsam mit Roger Waters avancierte er zum Mastermind hinter dem musikalischen Werk: Insbesondere das Konzeptalbum "The Dark Side of the Moon" (1973) gilt rückblickend als wegweisend. Die Band zerbrach 1985 an den Spannungen zwischen Gilmour und Waters. Es folgten juristische Auseinandersetzungen. Beide widmeten sich anschließend eigenen Projekten.
Michael Jackson, hier bei einem Auftritt im September 1988 in Liverpool: "Thriller" (1982) und "Bad" (1987) haben ihn zum Weltstar gemacht. Sein unglaublicher Aufstieg zum "King of Pop" begann mit den Jackson Five, dort sang der damals siebenjährige Michael mit seinen Brüdern in der vom Vater 1971 gegründeten Band. Schon ein Jahr später veröffentlichte er sein erstes Soloalbum "Got to Be There", der Durchbruch dann mit "Off The Wall" (1979) – das von Qunicy Jones produzierte Album konnte sich auf Platz 3 der amerikanischen Charts platzieren. Der Rest ist Popgeschichte. Das "Guinness-Buch der Rekorde" bezeichnete ihn 2006 als erfolgreichsten Entertainer aller Zeiten. "Jacko" starb am 25. Juni 2009 an einer Überdosis des Narkosemittels Propofol.
Es war ein Film, der Sängerin Whitney Houston weltweit zum Superstar machte: An ihrer Rolle in "Bodyguard" – in der sie von Kevin Costner beschützt wurde – und ihrem Song "I Will Always Love You" aus dem dazugehörigen Soundtrack, kam im Jahr 1992 kaum jemand vorbei. Zuvor hatte sie bereits einige Hits gelandet. So konnte sich 1987 ihre Single "I Wanna Dance with Somebody (Who Loves Me)" unter anderem in Deutschland an der Spitze der Charts platzieren. Im neuen Jahrtausend hatte Whitney zunehmend mit Drogenproblemen zu kämpfen. Auch die Ehe zu Popstar Bobby Brown wurde 2007 geschieden. Zwei Jahre später erschien ihr letztes Album "I Look to You" und chartete in den USA auf dem 1. Platz. Whitney Houston wurde nur 48 Jahre alt: Am 11. Februar 2012 wurde die Sängerin tot in ihrer Badewanne aufgefunden.
Elvis Presley hat geschätzte eine Milliarde Tonträger verkauft. Und gleich sein selbstbetiteltes Debütalbum war 1956 ein großer Erfolg, Platz 1 in den USA und England. Anschließend trat der charismatische Sänger immer wieder auch in Filmen in Erscheinung. Auf dem Foto sehen wir ihn in seiner Rolle in dem Musikdrama "Jailhouse Rock" (1957). In den 70er Jahren trat er regelmäßig in Las Vergas auf. Doch Elvis sollte nur 42 Jahre alt werden, starb am 16. August 1977 in Memphis (Tennessee) an Herzversagen. Er hinterließ ein gigantisches musikalisches Lebenswerk, unter anderem die Balladen "Are You Lonesome Tonight?" (1960) und "In The Ghetto" (1968). Als "King of Rock'n'Roll, Markenzeichen Hüftschwung, lebt sein Mythos auch heute noch weiter – sein Anwesen "Graceland" ist auch rund 40 Jahre nach einem Tod eine Touristenattraktion.
Die britische Rockband Queen, hier 1977 in Amsterdam. Von links: Bassist John Deacon, Schlagzeuger Roger Taylor, Gitarrist Brian May und Freddie Mercury. Ein Künstlername. Bürgerlich hieß der Sänger Farrokh Bulsara und wurde zu einem der wichtigsten Sänger der 70er- und 80er-Jahre. "We Are The Champions" und "We will Rock You" sind wohl die bekanntesten von vielen Hits der Band. Aber gerade das Gesamtwerk – an dem alle Bandmitglieder als Songwriter mitwirkten - ist beeindruckend. Freddie starb 1991 im Alter von 45 Jahren an Aids. Nach seinem Tod fanden sich Queen mit wechselnden Sängern immer wieder für unterschiedliche Projekte zusammen.
Cliff Williams (Bass), Malcolm Young (Gitarre), Simon Wright (Drums), Angus Young (Gitarre) und Brian Johnson (Gesang), ca. Mitte 80er-Jahre, besser bekannt als AC/DC. Auf dem Album "Highway to Hell" war noch Sänger Bon Scott zu hören . Doch er starb 1980 tragischerweise an den Folgen einer Alkoholvergiftung. 1990 veröffentlichte die Band ihr Album "The Razors Edge", die Single "Thunderstruck" war ein großer Erfolg. Nachdem Brian im Jahr 2015 eine Tour abbrechen musste, weil die Auftritte massiv sein Gehör gefährdeten, verließ auch Cliff die Gruppe. Heute ist Agnus das einzige verbliebende Gründungsmitglied. Zuvor hatten AC/DC mit Axl Rose (Guns N'Roses) als Sänger einige Konzerte abgeliefert.
Ein Foto von 1995: Pop-Diva Mariah Carey. Fünf Jahre später wurde die Sängerin mit dem „Millennium Award“ ausgezeichnet – für die meisten Tonträger-Verkäufe in den 90er-Jahren. Geschätzt sind es heute über 200 Millionen. Aber der Reihe nach – obwohl, eigentlich ging es gleich richtig los: Bereits ihr selbstbetiteltes Debütalbum machte sie 1990 berühmt und schon 1992 gab Mariah ein Konzert für die legendere Sendereihe "MTV Unplugged". Als Vorbilder nannte Mariah einst Soul-Sängerinnen wie Gladys Knight und Aretha Franklin. Charakteristisch für Carey ist ihr Stimmumfang, der fünf Oktaven umfasst und heute noch erfolgreich ist: 2014 erschien ihr Album "Me. I Am Mariah… The Elusive Chanteuse" – ein Nummer-Eins-Hit in Deutschland.
Hier posieren Paul McCartney, Ringo Starr, John Lennon und George Harrison (von links) im Januar 1964 für die Kameras. Alles hatte mit ihrer Debüt-Single "Love Me Do" (1962) begonnen, es folgte ein Jahr später das Album "Please Please Me", das sich in den britischen Albumcharts auf Rang 1 platzierte. Die Beatles lösten im "Swinging London" der 60er-Jahre eine bis dahin nicht gekannte Pop-Hysterie aus und begaben sich später mit ihrem Album "Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band" (1967) auch auf psychedelische Pfade. Die Band zerbrach 1970, insbesondere Paul McCartney ("Yesterday") und John Lennon ("Imagine") starten erfolgreich ihre Solokarrieren. Doch Johns Leben fand ein jähes, tragisches Ende: 1980 wurde er von einem psychisch-verwirrten Attentäter erschossen.
Hier relaxed Elton John im Jahr 1976 mit seinem Album "Blue Moves". Zugegeben, nicht sein bekanntestes Werk. Aber Hits hat er zur Genüge geschrieben – wie wäre es mit "Rocket Man", "Crocodile Rock (beide 1972) oder "Circle of Life" (1994)? Eine seiner größten Melodien wird allerdings mit einem traurigen Anlass in Erinnerung bleiben: Ursprünglich hatte er seine Ballade "Candle in the Wind" bereits 1973 veröffentlicht, damals eine Hommage an Marilyn Monroe. Doch nach dem Unfalltod von Lady Diana dichtete Eltons Text-Autor Bernie Taupin den Song um. Seine Zeilen ehrten nun Diana und der Popstar spielte das Stück auf der Trauerfeier der Prinzessin. Die neue Version kam als Single auf den Markt und verkaufte sich laut des "Guinness Buch der Rekorde" insgesamt über 33 Millionen Mal. Alle Einnahmen ließ Elton dem "Diana, Princess of Wales Memorial Fund” zukommen.
Um nur zwei ihrer ganz großen Hits zu nennen: "Whole Lotta Love" (1969) und "Stairway To Heaven" (1971). Die englische Rockband wurde von Sänger Robert Plant, Gitarrist Jimmy Page, Bassist John Paul Jones und Drummer John Bonham 1968 gegründet (auf dem Foto von links) und löste sich nach dem Tod von Bonham im Jahr 1980 auf. Er gilt als einer der stilprägensten Schlagzeuger aller Zeiten. So hat beispielsweise Dave Grohl (Foo Fighters, Nirvana) schon oft bekundet, welchen Einfluss John auf sein musikalisches Schaffen hatte. Led Zeppelin haben insgesamt geschätzte 300 Millionen Tonträger verkauft. 2007 gab es ein einziges Comeback-Konzert in London – am Schlagzeug saß Johns Sohn, Jason Bonham.
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