Die Tierrechtsorganisation PETA ist dagegen, dass Stars wie Barbra Streisand ihre Hunde klonen lassen.

Mehr Infos und News zu Barbra Streisand

Wie kleine Wollknäule schauen die süßen Hunde der Rasse Coton de Tuléar aus einem Einkaufskorb. Zwei von ihnen, Miss Violet und Miss Scarlett, sind originalgetreue Kopien von Barbra Streisands Hund Samantha, der 2017 starb. Der dritte, Miss Fanny, ist ein entfernter Verwandter.

Um nie wieder auf ihr Haustier verzichten zu müssen, ließ sie es klonen. Das Ergebnis sind zwei komplett identische Tiere.

Zustimmung der Fans

Von ihren Fans bekommt Barbra Streisand jede Menge Zustimmung. "Oh mein Gott, das sind die süßesten kleinen Dinger, die man sich vorstellen kann. Ich wünschte, ich hätte mir leisten können, meine süße Katze Gracy zu klonen, die vor einigen Jahren an Krebs gestorben ist. Sie liegt unter einem großen Baum in meinem Garten begraben... ich glaube nicht, dass es noch einmal so eine wie sie geben wird", schreibt eine Userin unter das Bild.

Tierheim statt Tier-Klons

Die Tierrechtsorganisation PETA sieht das anders. In einem Statement gegenüber der "New York Post" sagte PETA-Präsidentin Ingrid Newkirk: "Wir alle wollen, dass unsere geliebten Haustiere für immer leben, doch auch wenn es nach einer guten Idee klingt, erreichen wir das nicht durchs Klonen – stattdessen entsteht dadurch ein komplett neuer und anderer Hund, der nur die physischen Eigenschaften des Originals hat."

Sie rät Tierfreunden, lieber einen vernachlässigten Hund aus einem Tierheim zu adoptieren und geht sogar so weit, dass das Klonen von Haustieren dazu beiträgt, dass es mehr und mehr heimatlose Tiere gibt. Bei allem Verständnis für Barbra Streisands Verlust, hätte sie ihr das Klonen gerne ausgeredet.

Würden Sie Ihr Haustier klonen lassen, wenn Sie die Möglichkeit dazu hätten?
  • Ja, auf jeden Fall.
  • Nein, niemals.

Gleiches Aussehen, unterschiedlicher Charakter

In einem Interview mit dem Magazin "Variety" hatte Barbra Streisand zugegeben, dass sie zwei Klons ihres verstorbenen Hundes zu Hause hat. Sie entstanden aus Zellen aus Samanthas Mund und Magen.

"Sie haben unterschiedliche Persönlichkeiten", sagt die Schauspielerin. "Ich bin gespannt, wie sie sich entwickeln, wenn sie älter werden, und ob sie dann ihre braunen Augen und ihre Ernsthaftigkeit haben werden."

Barbra Streisand ist nicht der einzige Star, der sein Haustier klonen ließ. Auch Designerin Diane von Fürstenberg hat zwei geklonte Welpen zu Hause, die ihrem Russell Terrier Shannon aufs Haar gleichen. (jj)  © top.de