Zu weiß, zu hässlich, zu fake – der New Yorker Ableger des Wachsfigurenkabinetts Madame Tussauds steht wegen ihrer neuen Beyoncé-Figur unter Kritik.

Eigentlich war Madame Tussauds in New York richtig stolz auf ihren Neuzugang. Vergangene Woche zog das wächserne Ebenbild der frischen Zwillings-Mama und Popsängerin Beyoncé (35) in ihre heiligen Hallen ein.

Wobei "Ebenbild" die falsche Bezeichnung sei, wie viele Fans und Besucher kurz darauf anmerkten. Ihr Fazit: An dieser Beyoncé stimmt nichts!

Als wären Lindsay Lohan, Kate Hudson und Britney Spears miteinander gekreuzt worden

"Das hier hat nichts mit Beyoncé zu tun!", heißt es auf allen erdenklichen Kanälen. Auf Twitter, Facebook und Co. wird sich heftig empört. Sie sähe aus wie eine Kreuzung aus Britney Spears, Kate Hudson und Lindsay Lohan. Außerdem – und das ist der Hauptkritikpunkt – sei ihre Hautfarbe viel zu weiß geraten. Zum Vergleich: So sieht die echte Beyoncé, deren Eltern kreolischer und afroamerikanischer Abstammung sind, im wahren Leben aus:

Madame Tussauds hat eine merkwürdige Erklärung

Als weltweit vertretenes Unternehmen, das bekanntermaßen äußerst professionell arbeitet, hat Madame Tussauds die Kritik zunächst nicht hinnehmen wollen. "Die Lichtverhältnisse und das Blitzlicht haben offenbar dazu geführt, dass die Farbe der Figur verzerrt dargestellt wird", lautet die offizielle Erklärung für die helle Hautfarbe.

Plötzlich wegen "Reparaturarbeiten" verschwunden

Am Donnerstag war die vom Publikum für missraten erklärte Wachs-Beyoncé dann doch plötzlich verschwunden, wie unter anderem "Kleine Zeitung" berichtet. "Wegen Reparaturen", so die Begründung. Die Künstlerin selbst hat sich zu dem Fall übrigens noch nicht geäußert. (zym)


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