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Bruce Lee: Der Mythos um die Kampfkunst-Legende

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Er war ein begnadeter Cha-Cha-Cha-Tänzer und vor allem DER Kampfkunstkünstler der Filmgeschichte: Eine Zeitreise mit der Legende Bruce Lee. © top.de

Ab dem 12. Lebensjahr besuchte Bruce das "La-Salle"-College in Hong Kong, eine Jungenschule. Nach dem Unterricht gab es aufgrund vorherrschender Rivalitäten oftmals Schlägereien zwischen britischen und chinesischen Schülern. Um sich verteidigen zu können, bat er seine Mutter, Kampfkunstunterricht nehmen zu dürfen.
Sechs Jahre wurde Bruce in der Kampfsportschule von Yip Man, einem Großmeister der Kampfkunst Wing-Tsun-Kung-Fu, trainiert. Mit Schülern anderer Meister fanden regelmäßig Kämpfe statt – bei einem Kampf verletzte Bruce seinen Gegner so schwer, dass dessen Eltern Anzeige gegen Lee erstatteten.
Um Bruce vor einer Gefängnisstrafe zu schützen und um sicherzugehen, dass er weiterhin die US- Staatsbürgerschaft behalten könne, wurde er zurück nach San Francisco geschickt.
1959 ging er schließlich an Bord des Dampfers "American President Lines" und verdiente sich während der 18-tägigen Überfahrt sein erstes Geld, indem er Passagieren Cha-Cha-Cha-Unterricht gab – 1958 gewann er die Cha-Cha-Cha-Meisterschaft in Hong Kong.
Während seiner Studienzeit an der University of Washington lernte Bruce seine große Liebe Linda Emery kennen, der er am 17. August 1964 das Ja-Wort gab. Gemeinsam zog das Ehepaar ins kalifornische Oakland und bekam am 1. Februar 1965 Sohn Brandon.
Für die Dreharbeiten der US-amerikanischen TV-Serie "The Green Hornet" zog Bruce 1966 mit Frau und Kind nach Los Angeles, wo er neben seiner Schauspiel-Karriere sein drittes "Jun Fan Gung Fu"-Institut eröffnete. Drei Jahre nach dem Umzug, am 19. April 1969, kam dann Tochter Shannon zur Welt.
Im Laufe der Jahre entwickelte Bruce Lee seinen eigenen Kampfstil namens "Jeet Kune Do" – ein Mix aus verschiedenen Kampfsystemen, die sich vor allem auf die Selbstverteidigung fokussieren.
Mit den Rekord-Kassenschlagern "Die Todesfaust des Cheng Li" und "Todesgrüße aus Shanghai" wurde Bruce Lee zum Filmstar. Seinen internationalen Durchbruch feierte er 1973 mit dem amerikanisch-chinesischen Streifen "Der Mann mit der Todeskralle". In "Die Todeskralle schlägt wieder zu" übernahm er auch die Regie.
Doch bevor der Film seine Premiere feierte, starb Bruce Lee unerwartet am 20. Juli 1973 im Alter von 32 Jahren. Grund für den plötzlichen Tod soll eine allergische Reaktion auf ein Schmerzmittel gewesen sein, das bei ihm eine Hirnschwellung verursachte.
Nach seinem Tod erschienen 100 Streifen mit Bruce-Lee-Imitatoren. Für diese Filme gibt es ein eigenes Genre namens "Brucesploitation".
25 Jahren nach seinem Tod, am 28. April 1998, bekam die verstorbene Kampfkunst-Legende Bruce Lee einen Stern auf dem berühmten "Walk of Fame" in Hollywood verliehen. Zu diesem Ereignis versammelten sich unzählige Fans, seine Frau, die beiden Kinder und viele Stars wie John Saxon oder Jean-Claude van Damme.
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