Und wieder trauert die Unterhaltungs-Branche um einen ihrer ganz Großen: Schauspieler Bud Spencer. Die italienische Nachrichtenagentur „Ansa“ verkündete am Montag (27. Juni) den Tod des 86-Jährigen. „Er hat nicht gelitten, er hatte uns alle bei sich und sein letztes Wort war ‚Danke'“, erklärte sein Sohn Guiseppe Pedersoli.

„Mit tiefstem Bedauern müssen wir mitteilen, dass Bud zu seiner nächsten Reise aufgebrochen ist“, postete seine Familie auf seiner offiziellen Facebook-Seite unter ein Foto aus seiner Zeit als legendäres Duo mit Terrance Hill. 1970 hatten die beiden mit „Die rechte und die linke Hand des Teufels“ den Grundstein für ihre Weltkarriere gelegt. Spencer und Hill lockten mit ihren Filmen über 100 Millionen Menschen alleine in die deutschen Kinos.

Noch Ende April hatte der 86-Jährige Abschied von seinem deutschen Synchronsprecher Wolfgang Hess genommen. Zu einem Schwarz-Weiß-Bild von Hess schrieb er: „R.I.P. Wolfgang. Danke, dass du in allen deutschsprachigen Ländern meine Stimme warst!!“

Kurz zuvor hatte er in einem Interview mit „spot on news“ über das Alter und den Tod gesprochen. „Ich fühle mich innerlich jung und bin voller Projekte und Ideen, aber leider ist mein Körper damit nicht einverstanden und erinnert mich jeden Tag daran, dass ich alt bin“, so Carlo Pedersoli, wie Spencer mit bürgerlichem Namen hieß.

„Ich kann nicht sagen, dass ich sehr religiös bin, da ich eher selten in die Kirche gehe und auf meine ganz eigene Art bete. Aber ich bin sicherlich ein Gläubiger und bin sehr gespannt, was nach diesem Leben passiert“, erklärte er damals. (rk)