Demi Moore: Ihr Leben zwischen Filmen und Männern

Demi Moore ist in Hollywood fest verankert. Auf der Vita der Schauspielerin, die am 11. November ihren 57. Geburtstag feiert, lassen sich allerdings kaum große Filmerfolge finden. Für mehr Abwechslung sorgt da ein Blick auf ihre Männerwahl. Ihre Karriere im Überblick. © spot on news

Demi Moore wurde als Demetria Gene Guynes in New Mexico geboren. In zerrütteten Familienverhältnissen wuchs sie schließlich in Pennsylvania auf und zog im Alter von 15 Jahren mit ihrer Mutter nach West Hollywood. Die ersten TV-Engagements ließen nicht lange auf sich warten und auch in der Liebe schien alles perfekt.
Als sie 16 Jahre alt war, lernte Guynes den zwölf Jahre älteren Musiker Freddy Moore kennen. Die beiden verliebten sich und schritten im Jahr 1980 vor den Traualtar: Aus Demi Guynes wurde Demi Moore. Viereinhalb Jahre lebte das Paar in einer gemeinsamen Wohnung in West Hollywood. Dann reichte sie die Scheidung ein.
Pech in der Liebe, Glück im Beruf: 1982 gelang Moore mit "Der Killerparasit" ihr erster großer Kino-Coup. Zwei Jahre darauf folgte die Liebeskomödie "Schuld daran ist Rio" (Foto), mit der die damals 22-jährige Schauspielerin einem breiten Publikum bekannt wurde.
Ihren großen Durchbruch feierte Moore jedoch im Jahr 1990 mit "Ghost – Nachricht von Sam" an der Seite von Patrick Swayze (Foto). Das Drama brachte ihr nicht nur eine Golden-Globe-Nominierung ein. Sie war damals auch die erste Frau in der Filmbranche, die eine Gage von zehn Millionen Dollar erhielt.
Auf Freddy Moore folgte eine kurze Liaison mit Schauspieler Emilio Estevez und schließlich die Hochzeit mit Bruce Willis (Foto). Im November 1987 gaben sich die beiden das Jawort und galten lange Zeit als das Hollywood-Traumpaar schlechthin.
Aus ihrer Ehe, die im Jahr 2000 geschieden wurde, stammen die drei Töchter Rumer (*1988), Scout (*1991) und Tallulah Willis (*1994). Woran die Liebe zerbrach? In ihrer Biografie "Inside Out" erzählte Moore unter anderem von dem Problem, Karriere und Familie unter einen Hut zu bringen.
Regelmäßig stand Moore für Kinoproduktionen vor der Kamera. So auch im Jahr 1997 für den Film "Striptease" (Foto), in dem sie eine freizügige Tänzerin spielt. Das Besondere: Die Tochter der Stripperin wurde von Moores eigener Tochter Rumer verkörpert. Geholfen hatte dies allerdings nicht. Moore wurde mehrfach für die Goldene Himbeere vorgeschlagen und erhielt den Preis als schlechteste Schauspielerin.
In ihrer "Die Akte Jane"-Rolle des Lt. Jordan O’Neil zeigte sich Moore 1997 mit kahl rasiertem Schädel. Doch auch diese Performance kam bei den Kritikern nicht an. Die Schauspielerin wurde im Folgejahr erneut mit der Goldenen Himbeere bedacht. Die Flaute hielt an.
2003 gelang Moore ein kleines Comeback. An der Seite von Cameron Diaz (Foto) war sie in der Actionfortsetzung "3 Engel für Charlie – Volle Power" zu sehen. Plötzlich war sie wieder präsent. Zwar erhielt sie für ihren Filmauftritt eine weitere Goldene Himbeere, privat hatte sie aber jemanden gefunden, der ihr über diese Schmach hinweghelfen konnte.
Nach zwei gescheiterten Ehen verliebte sich Moore in den 16 Jahre jüngeren Ashton Kutcher. Nach anfänglichen Toyboy-Kommentaren heirateten die beiden im September 2005. Ihre Liebe hielt bis November 2011, zwei Jahre später ließen sie sich scheiden. Rückblickend beschrieb Moore die Ehe mit dem Schauspieler einmal als verheerend, da sie von ihm abhängig gewesen sei.
Wie sich diese Abhängigkeit äußerte? Moores Familie rückte während der Ehe mit Kutcher immer weiter in den Hintergrund. In einer Folge von "Red Table Talk" erzählten ihre Töchter Tallulah (li.) und Rumer 2019, sich damals von ihrer Mutter oft vernachlässigt gefühlt zu haben.
Moores Suchtproblem wurde bei dem Gespräch ebenfalls zum Thema. Dieses zeichnete sich schon früh in ihrer Karriere ab. Nachdem sie 1985 unter Drogeneinfluss am Set des Films "St. Elmo's Fire – Die Leidenschaft brennt tief" erschienen war, machte sie einen Entzug. Ebenso im Jahr 2012 nach der Trennung von Schauspielkollege Kutcher.
In den vergangenen Jahren ist es ruhiger um Moore geworden. Sie war vor allem in kleineren Rollen zu sehen, wie etwa 2012 an der Seite von Miley Cyrus in "LOL" (Foto), in sieben Folgen der US-Serie "Empire" (2017/18) oder der Komödie "Girls' Night Out" (2017).