Emma Stone: Hollywoods Erfolgsgarant

Sie wusste sehr früh, dass sie Schauspielerin werden wollte, und tat viel dafür. Am 6. November feiert Emma Stone ihren 31. Geburtstag. Die Oscar- und Golden-Globe-Preisträgerin ist nicht nur für "La La Land" oder "Crazy Stupid Love" bekannt: Seit 2007 ist sie in jedem Jahr mindestens einmal im Kino zu sehen. Wir blicken zurück auf ihr Leben und ihre größten Filme. © spot on news

Emma Stone wusste schon früh, dass sie auf die Leinwand oder Bühne will: Mit 15 Jahren überredete sie ihre Eltern mittels einer PowerPoint-Präsentation, "endlich" von Arizona nach Los Angeles zu ziehen, damit sie ihre Karriere angehen konnte.
Das tat sie dann auch: Nach ersten Auftritten in Werbeclips und Serien feierte sie ihr Kinodebüt 2007 in der Komödie "Superbad".
Volltreffer! Stone erhielt gleich für ihre erste Kinorolle einen Young Hollywood Award. Ihr Händchen für die interessanten Filme und Rollen sollte sich in den nächsten Jahren nur noch verbessern.
2010 spielte sie ihre erste Hauptrolle in "Einfach zu haben". Die "beste High-School-Komödie seit 'American Pie'" ("Filmszene") überzeugte die Kritiker und spätestens dann waren alle Augen auf das Nachwuchstalent Stone gerichtet. Die hatte damit sogar ihre erste Golden-Globe-Nominierung in der Tasche.
Im selben Jahr lernte sie dann auch ihren – zumindest für die Kino-Öffentlichkeit – perfekten männlichen Gegenpol kennen: Ryan Gosling. Seit "Crazy Stupid Love" sind die beiden das Traumpaar Hollywoods, das nie zusammen war.
Der nächste Blockbuster folgte im Jahr 2012: In "The Amazing Spider-Man" spielte Stone die Rolle der Gwen Stacy an der Seite von "Spider-Man" Andrew Garfield.
Die zwei gaben jedoch nicht nur auf der Leinwand ein hübsches Paar ab – auch im wahren Leben waren Andrew Garfield und Emma Stone von 2011 bis 2015 in einer Beziehung. Übrigens: Für "The Amazing Spider-Man" färbte sich die sonst rothaarige Schauspielerin die Haare nicht blond – das ist ihre Naturhaarfarbe.
Nach Woody Allens "Magic in the Moonlight" (2014) und Stones erster Oscar-Nominierung für die Rolle in "Birdman" (2014) schrieb sie an der Seite von Ryan Gosling mit dem Musical-Film "La La Land" 2016 Filmgeschichte.
Der Film war bei der Oscarverleihung 2017 ganze 14 Mal in verschiedenen Kategorien nominiert und erhielt sechs Preise. Unter anderem konnte sich auch Emma Stone über einen Oscar in der Kategorie "Beste Hauptdarstellerin" freuen.
Und nein, trotzdem sind Stone und Gosling kein Paar. Im "Real Life" soll die Schauspielerin seit 2017 mit dem "Saturday Night Live"-Regisseur und Filmemacher Dave McCary (r.) zusammen sein.
Auch Freundschaften sind Emma Stone sehr wichtig. Eine enge Freundin von ihr ist Jennifer Lawrence (re.), aber auch Brie Larson gehört dazu. "Ich habe sehr gute Freunde, denen ich sehr vertraue", sagte Stone in einem Interview mit der FAZ 2017. "Wir bleiben zu Hause, kochen, schauen Filme oder sehen fern."
Und die Erfolgssträhne geht weiter: 2018 spielte Stone an der Seite von Rachel Weisz und Olivia Colman in dem Historienfilm "The Favourite – Intrigen und Irrsinn" und heimste ihre fünfte Golden Globe- und dritte Oscar-Nominierung ein.
Im gleichen Jahr machte sie einen Ausflug ins Fernsehen und spielte in der Mini-Serie "Maniac" die Hauptrolle der Annie Landsberg. 2019 verkörperte Emma Stone in der "Zombieland"-Fortsetzung mit dem Titel "Doppelt hält besser" wieder die Rolle der Wichita. Demnächst wird sie in der Neuverfilmung des Disney-Klassikers "101 Dalmatiner" als Super-Schurkin Cruella de Vil zu sehen sein – der Streifen kommt voraussichtlich 2021 in die Kinos.