Fritz Wepper steht derzeit wieder für die beliebte ARD-Serie "Um Himmels Willen" vor der Kamera. Doch so selbstverständlich das klingt, ist es nicht: Der Schauspieler kämpfte nach einer schweren Operation um sein Leben.

Fritz Wepper musste sich zum zweiten mal innerhalb eines Jahres einer schweren Operation unterziehen. "Ich habe, um es genau zu sagen, überlebt", sagte der 76-Jährige der "Bild"-Zeitung (Bild-Plus-Inhalt).

"Herr Wepper, Sie sind ein harter Knochen"

"Der Professor sagte zu mir: "Herr Wepper, ich muss Ihnen sagen, Sie sind ein harter Knochen. So eine OP überleben nur fünf Prozent", sagte der Schauspieler weiter.

Fritz Wepper war demnach im Juni beim Golfspielen zusammengebrochen und musste operiert werden.

Damals hieß es, er habe eine entzündete Hüfte. Tatsächlich musste er sich laut "Bild"-Zeitung aber einem weiteren Eingriff am Herzen unterziehen.

Bereits im November 2016 war der Schauspieler am Herz operiert worden.

"Schonzeit ist vorbei"

Seinen Humor scheint er aber nicht verloren zu haben. "Der Brustkorb war schon wieder zugewachsen. Das dauerte etwa drei Monate. Ich hätte mir wohl besser einen Reißverschluss einbauen lassen", sagte er jetzt.

Nach seinem Krankenhausaufenthalt und einer Reha stehe er inzwischen aber wieder für die ARD-Serie "Um Himmels Willen" vor der Kamera.

"Jetzt ist die Schonzeit vorbei. Langsam normalisiert sich mein Alltag wieder", sagte Wepper. (dpa / jwo)

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