Stars

Frank Zappa und Co.: Die größten Rock-Ikonen der 70er Jahre

Kommentare48

Mit seinen Texten und Kompositionen beeinflusste er bahnbrechend die Rockmusik: Frank Zappa starb vor 25 Jahren. Neben ihm feierten weitere Musiker mit legendären Gitarrenriffs und lautem Schlagzeug in den 70er Jahren ihre großen Erfolge. © spot on news

Sie rockten mit Titeln wie "Immigrant Song" die Bühnen: Led Zeppelin gründete sich 1968 und gehört bis heute mit 300 Millionen verkauften Alben zu den erfolgreichsten Bands überhaupt. Bis zur Trennung 1980 bestand die Band aus immer der gleichen Besetzung: Jimmy Page, Robert Plant, John Paul Jones und John Bonham (v.l.n.r.).
Auch sie gehörten zu den Urvätern des härteren Rocks: Die britische Hardrock-Band Uriah Heep (Foto: 1999) schloss sich im Dezember 1969 zusammen: David Byron (Gesang), Mick Box (Gitarre, Gesang), Paul Newton (Bass), Alex Napier (Schlagzeug) und Ken Hensley (Gitarre, Keyboard). Sie lieferten bis heute unvergessene Hits wie "Lady in Black" (1971).
"Rosanna", "Africa" oder "Hold the Line": Auch die US-Rocker von Toto ebneten sich in den 70er Jahren ihren Weg als Rock-Legenden. Insgesamt veröffentlichte die Band rund um Bobby Kimball 19 Alben. Am 9. Februar 2018 erschien mit "40 Trips Around The Sun" ihr neues Best-Of-Album.
Keyboarder Manfred Mann machte sich mit seiner gleichnamigen Band bereits in den 60er Jahren einen Namen. 1971 scharrte er seine Earth Band in Form von Colin Pattenden, Chris Slade und Mick Rogers um sich - eine gute Entscheidung. Als Manfred Mann's Earth Band machen sie erfolgreich die Bühnen unsicher. Die Auflösung folgte 1988, 1991 ein Comeback. Bis heute tritt Manfred Mann mit seiner Band auf.
Schlagzeuger Ian Paice, Frontmann Ian Gillan und Hammons-Orgelspieler John Lord (Foto: 2005, v.l.n.r) waren die Gesichter von Deep Purple. Die Band gründete sich 1968 und löste sich nach zahlreichen Querelen 1976 wieder auf. Doch zuvor begeisterten sie ihre Fans mit Klassikern wie "Smoke on the Water" oder "Highway Star". Am 16. Juli 2012 verstarb Bandgründer Jon Lord.
Fleetwood Mac gewann mit "Dreams" oder "The Chain" viele Fans. Mick Fleetwood, John McVie, Sängerin Stevie Nicks (Foto) und Christine McVie treten heute mit den Neuzugängen Mike Campbell (Tom Petty & The Heartbreakers) und Neil Finn (Crowded House) auf. Gitarrist Lindsay Buckingham verließ die Band im Streit und will gegen die Auftritte der Neubesetzung gerichtlich vorgehen.
Die britischen Rocker Marc Bolan (Gesang; Foto), Mickey Finn (Bongos), Bill Legend (Drums) und Steve Currie (Bass) benannten sich 1967 Tyrannosaurus Rex und kürzten ihren Namen erst 1970 ab. Auf ihr Konto geht der Klassiker "Children of the Revolution".
Auch sie durften auf keiner Bühne fehlen. Die Rolling Stones um Sänger Mick Jagger (2.v.r.) formierte sich bereits 1962. Und in den 70er Jahren? Die Band ging mehrmals auf Welttournee, Gitarrist Ron Wood stieß zu der Band und die Musiker lieferten Hits wie "Angie" ab.
Die lange Mähne gehörte bei Foreigner zum authentischen Rocker-Look dazu: "Jukebox Hero", "Cold As Ice", "I Wanna Know What Love Is" sind nur drei Beispiele für Welthits, die die Band in ihrer Geschichte abgeliefert hat. 2019 spielt die Band Konzerte in Deutschland.
Vier Jungs machten in den 60er und 70er Jahren mit ihrem energetischen Rock-Sound von sich Reden: The Who galt anfangs als "Radau-Combo". Mit den zwei Rockopern "Tommy" und "Quadrophenia" schrieb die "Fab Four" Musikgeschichte. Zuletzt trat die Band 2017 auf.
Mit über 75 Millionen verkauften Tonträger gehört auch Journey zu den bekanntesten Musikgrößen überhaupt. Die Band gründete sich 1973 in San Francisco. Leadsänger Steve Augeri (links) stieß erst 1998 zu der Band um Gitarrist Ross Valory (im Hintergrund) und blieb bis 2006. Unvergessen bleiben Hits wie "Don't Stop Believin".