Am 24. Juli wird "George" in der ARD ausgestrahlt. In dem Doku-Drama spielt Götz George seinen eigenen Vater. Vor kurzem kritisierte der Schauspieler das Erste Deutsche Fernsehen wegen des Ausstrahlungstermins und legt jetzt in der TV-Zeitschrift "Hörzu" noch nach. Die ARD lässt das jedoch kalt.

Zuletzt hatte sich Götz George über den Sendetermin am 24. Juli, einen Tag nach seinem eigenen Geburtstag, beschwert. Er würde "George" lieber im Herbst sehen, da am 9.Oktober sein Vater 120 Jahre alt geworden wäre. In der TV-Zeitschrift "Hörzu" kritisiert er nun außerdem, dass ihm Sendezeit gestohlen worden wäre.

Laut Götz George wurde mit der ARD eine Laufzeit von 120 Minuten für "George" abgesprochen, doch nun seien "noch einmal sieben wichtige Minuten weggefallen". Der 74-Jährige kämpfe "um jede einzelne Sekunde" doch als Schauspieler wird man laut George "mit dem Rolls-Royce abgeholt und mit einer Taxe nach Hause geschickt".

ARD-Programmdirektor beschwichtigt

Die ARD sieht die Kritik des Schauspielers aber gelassen. Programmdirektor Volker Herres erklärt, dass der Ausstrahlungstermin im Juli gewählt wurde, weil man den 120. Geburtstag von Heinrich George anders würdigen wolle: "Mit solchen Doppelprogrammierungen haben wir beste Erfahrungen gemacht und sind sicher: Das wird ein großer Abend für Götz George", erläutert Herres das Vorgehen bei "Focus.de".

Ob sich Götz Georges Befürchtung bewahrheiten und das Doku-Drama über seinen Vater wirklich keine hohen Zuschauerquoten erreichen wird, stellt sich Ende Juli heraus. Die mediale Aufmerksamkeit, die durch die Debatte mit der ARD entsteht, könnte der Quote aber helfen. (abi)