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Grace Kelly: So wurde die Hollywood-Diva zu Fürstin Gracia Patricia von Monaco

Vor 40 Jahren starb Gracia Patricia, deren Leben wie ein wahres Märchen klingt. Jedoch mit einem tragischen Ende. © top.de

Am 12. November 1929 erblickte Grace Patricia Kelly im US-Bundesstaat Pennsylvania als drittes von vier Kindern das Licht der Welt. Ihr Vater war der erfolgreiche Bauunternehmer und Ruder-Olympiasieger John B. Kelly senior.
Grace Kellys Großeltern waren Deutsche, die in die USA ausgewandert waren. Ihr Vater, eigentlich aus einfachen Verhältnissen stammend, hatte ein Vermögen erwirtschaftet. Disziplin und Ehrgeiz spielten auch in Grace' Kindheit eine große Rolle.
Grace Kellys Karriere begann am Theater. Von dort aus ging es für sie nach Hollywood, wo sie 1950 ihren ersten Film drehte. Fünf Jahre später hielt sie den Oscar für ihre Darstellung in "Ein Mädchen vom Lande" in den Händen.
Zusammen mit Carry Grant drehte Grace Kelly 1954 in Südfrankreich den Hitchcock-Streifen "Über den Dächern von Nizza". In Cannes sollte dann der Mann in ihr Leben treten, der die Filmdiva zur Fürstin machte …
… Fürst Rainier III. von Monaco, den sie 1955 am Rande der Filmfestspiele von Cannes kennen lernte. Sieben Monate nach dem ersten Treffen hielt der Fürst um ihre Hand an. 1956 sagten sie "oui!". Das Kleid gilt bis heute als ikonisch.
Grace Kellys letzer Film vor der Hochzeit mit dem Fürsten war die Musical-Komödie "Die oberen Zehntausend", für die sie mit Bing Crosby vor der Kamera stand. Nach dem Film beendete Grace ihre Filmkarriere … was ihr nicht leicht fiel.
1957 brachte Gracia Tochter Caroline auf die Welt. 1958 kam Albert, mit dem die Fürstin hier zu sehen ist. Der Traum war perfekt: Hollywood hatte seine Märchenprinzessin, die Monegassen einen männlichen Thronfolger. 1965 wurde Stéphanie geboren.
Was nach dem perfekten Glück aussah, war für Gracia nicht leicht. Für ihre Rolle als Ehefrau, Fürstin und Mutter hatte sie ihre Karriere aufgegeben. Erst als sie Anfang der 60er fließend französisch sprach, fand sie sich in ihre Rolle der Landesmutter ein.
Mit ihrer Anmut und ihrer Schönheit wurde Gracia Patricia zur verehrten Fürstin – und zur weltweit gefeierten Ikone. Für das von der Nachkriegszeit gebeutelte Monaco war sie wie ein schillernder Diamant, der das Fürstentum bekannt machte.
Am 13. September 1982 kam Gracia Patricia zusammen mit ihrer Tochter Stéphanie vor Cap-d’Ail mit ihrem Auto von der Straße ab und stürzte 40 Meter in die Tiefe. Stéphanie überlebte – ihre Mutter starb am Folgetag. In den Herzen der Monegassen lebt sie jedoch weiter …
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