(dh/cze) – In der Silvesternacht 2009 hatte Kevin Russell unter Drogeneinfluss einen schweren Verkehrsunfall verursacht und war dafür zu 27 Monaten Haft verurteilt worden - davon musste er jedoch nur vier tatsächlich im Gefängnis absitzen.

In der Nacht zum Jahreswechsel 2010 hatte der Ex-Sänger der umstrittenen Böhsen Onkelz mit seinem Auto einen anderen Wagen gerammt, dessen zwei Insassen dabei schwer verletzt worden waren. Russell war anschließend zu Fuß von der Unfallstelle geflüchtet, jedoch noch in derselben Nacht von der Polizei aufgegriffen worden. Eine Blutprobe ergab, dass er während der Unfallfahrt einen Cocktail aus verschiedenen Drogen und Medikamenten im Blut hatte. Im Oktober 2010 wurde Russell schließlich zu einer Haftstrafe von 27 Monaten verurteilt, die er im August 2011 antrat.

Wie "bild.de" nun berichtet, ist der Sänger jedoch bereits im Dezember vergangenen Jahres aus der JVA Hünfeld entlassen und in ein Therapiezentrum im Odenwald verlegt worden. Dort mache er nun eine Drogentherapie. Doch ein Freibrief für ein lockeres Leben ist auch das nicht. "Bild.de" zitiert einen Sprecher des Justizministeriums: "Wenn er sich unpassend benimmt, ist er sofort wieder in der JVA."