Erst letzte Woche ging die Nachricht über eine Heath-Ledger-Doku um die Welt. Schon jetzt gibt es neue Details aus dem Leben des beliebten Schauspielers: Seine Schwester Kate Ledger hat dem "People"-Magazin ein emotionales Interview gegeben.

Nur drei Monate bevor Heath Ledger im Alter von 28 Jahren an einer Medikamenten-Überdosis starb, hatten sich der Schauspieler und seine große Liebe Michelle Williams getrennt.

Für Heath ein schwerer Schlag, wie sich seine Schwester nun erinnert.

Liebe auf den ersten Blick

Schon am ersten Tag der Dreharbeiten zu "Brokeback Mountain" soll Heath sich unsterblich in Michelle verliebt haben: "Er war absolut verknallt in Michelle und konnte es nicht erwarten, sie mit nach Hause zu bringen. Wir alle liebten sie sofort, es war wunderbar", erzählt seine Schwester über die glückliche Zeit.

Der Trailer zu "I Am Heath Ledger"

Ein erster Einblick in die neue Dokumentation über den verstorbenen Schauspieler. © top.de

Die Liebe hielt drei Jahre, dann wurde es düster. Die Öffentlichkeit weiß nicht, ob erst die Depressionen kamen und dann die Trennung – oder ob es anders herum war.

Fest steht: In seinen letzten Monaten ging es Heath Ledger sehr, sehr schlecht. Eine seiner letzten Rollen gilt auch als seine düsterste: Der Joker aus "The Dark Knight Rises", für den er posthum mit dem Oscar geehrt wurde.

Die Sängerin Mia Doi Todd erzählt, dass er sich in dieser schweren Zeit vollkommen in die Arbeit stürzte: "Die Trennung von Michelle hat ihn fertig gemacht. Ganz besonders, weil er nicht der perfekte Vater und perfekte Partner sein konnte."

Als hätte er die Doku für Matilda gedreht

Der überraschende Tod war ein Schock für Familie, Freunde und Fans. Besonders schlimm: Die kleine Tochter von Ledger und Williams war erst zwei Jahre alt, als ihr Vater starb.

Laut Kate Ledger ist die Doku auch wichtig, damit die heute elfjährige Matilda ihren Vater 'in Aktion' sehen kann: "Endlich kann sie sehen, wie er sich ausdrückte und bewegte. Es ist fast so, als ob Heath sie für die Kleine gedreht hat."

Kate Ledger selbst brauchte lange, bis sie Heaths Tochter überhaupt ansehen konnte. "Alles, was sie tut und wie sie sich bewegt, erinnert mich an Heath. Die ersten fünf Jahre nach seinem Tod bin ich jedes Mal in Tränen ausgebrochen, wenn ich sie gesehen habe. Ich bin sehr froh, dass ich mittlerweile soweit bin, durch sie die Energie ihres Vaters zu spüren."

Die Dokumentation "I Am Heath Ledger" soll am 23. April beim New Yorker Tribeca Filmfestival Premiere feiern.

(mia)   © top.de