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Hugh Jackman wird 50: Die Karriere von "Wolverine" in Bildern

Seine Rolle als "Wolverine" machte ihn weltberühmt. Am 12. Oktober feiert Hugh Jackman seinen 50. Geburtstag. Wir blicken zurück auf seine Schauspielkarriere.

Jackman ist zudem ausgebildeter Musicaldarsteller. Im Laufe seiner Karriere trat er immer wieder auf Theaterbühnen auf. Auf diesem Foto von 2003 ist er beispielsweise bei einer Aufführung des Musicals "The Boy from Oz" am Broadway zu sehen.
Seine erste größere Rolle spielte Jackman 1995 in der Fernsehserie "Correlli". Darin verkörperte er einen Häftling, der sich in eine von Deborra-Lee Furness gespielte Psychologin verliebt. Jackman und Furness wurden ein Paar und heirateten 1996.
Die Ehe hält bis heute. Weil Furness mehrere Fehlgeburten erlitt, adoptierte das Paar später einen Jungen (Oscar) und ein Mädchen (Ava).
Der große Durchbruch als Schauspieler gelang Jackman im Jahr 2000 mit seinem Auftritt im ersten X-Men Film. Unter der Regie von Bryan Singer spielte der Australier den Comic-Charakter Logan, alias Wolverine. Die Figur des mit Adamantium-Krallen und gesteigerten Regenerations-Fähigkeiten ausgestatteten Mutanten sollte zur Paraderolle für Jackman werden.
Finanziell wurde der Film ein großer Erfolg. Aber auch bei Kritikern kam das Abenteuer der X-Men gut an. Aus heutiger Sicht lässt sich der Film als einer der Wegbereiter für die aktuelle Flut an Comicverfilmungen betrachten.
Ein Jahr später spielte Jackman die männliche Hauptrolle in "Kate & Leopold". Der Film erzählt die Geschichte eines Zeitreisenden Herzogs, der sich in der Gegenwart in eine von Meg Ryan dargestellte Frau verliebt. Für Darstellung wurde Jackman 2002 für einen Golden Globe nominiert.
Ebenfalls 2001 war Jackman an der Seite von Halle Berry und John Travolta auf der großen Leinwand zu sehen. In "Passwort: Swordfish" verkörperte er einen Hacker, der mittels seiner Computerfähigkeiten einen Millionen-Diebstahl ermöglichen soll.
In der X-Men-Fortsetzung von 2003 durfte Jackman erneut seine Krallen als Wolverine ausfahren. Der Film, der unter anderem die Vergangenheit des von Jackman verkörperten Superhelden näher beleuchtete, wurde sogar noch besser aufgenommen als sein Vorgänger.
In "Van Helsing" von 2004 schlüpfte der Australier in die Rolle des berühmten titelgebenden Vampirjägers. Der Film vermischte Elemente aus verschiedenen Grusel-Romanen. Darunter Dracula, Frankenstein und die Geschichte um Dr. Jekyll und Mr. Hyde. Bei Kritikern fiel das Werk von Regisseur Stephen Sommers gnadenlos durch. Das Publikum schien Jackmans Jagd auf Graf Dracula aber zu gefallen. Rund 300 Millionen spielte der Film ein. Fast das doppelte seines Budgets.
"X-Men: Der letzte Wiederstand" kam 2006 in die Kinos. Auch darin spielte Hugh Jackman wieder den Mutant Logan. In dem Film muss der Charakter einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen, der auch in den kommenden Teilen der Reihe immer wieder thematisiert wird.
Ebenfalls 2006 arbeite Jackman für "Scoop – Der Knüller" mit Regie-Legend Woody Allen zusammen. Darin übernahm er die Rolle des Adligen Peter Lyman, der sich als Serienmörder herausstellt. Von der Kritik wurde der Film gemischt aufgenommen.
Gut aufgenommen wurde hingegen "Prestige – Die Meister der Magie" von Christopher Nolan. Darin verkörperte Jackman einen Zauberkünstler, der sich im London des 19. Jahrhunderts einen erbitterten Wettstreit mit einem Konkurrenten liefert.
Auch seine Stimme verlieh Jackman 2006 zweimal. Sowohl in "Flutsch und weg", als auch in "Happy Feet" übernahm er eine Sprecherrolle.
Nach drei Jahren Pause kehrte der Australier 2009 zu seiner Paraderolle als Wolverine zurück. "X-Men Origins: Wolverine", erzählt die Herkunftsgeschichte des Mutanten. Der erste Solo-Film um den Mutanten fiel bei Kritikern durch. Auch Jackman selbst äußerte sich später nicht zufrieden mit der Umsetzung des Prequels.
2012 sang sich der ausgebildete Musicaldarsteller Jackman in "Les Miserables" in die Herzen des Publikums. Für seine Rolle des "Jean" erntete er sogar eine Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller.
Im Jahr darauf bekam es Jackman alias Wolverine mit Samurais und Ninjas zu tun. In "Wolverine: Wege des Krieges" verschlägt es Logan nach Japan, wo man versucht ihm seine Selbstheilungskräfte zu rauben. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von rund 415 Millionen US-Dollar wurde der Film zu einem finanziellen Erfolg.
Ebenfalls 2013 zeigte Jackman eine ganz neue Seite. In "Prisoners" verkörperte er einen Vater, welcher um seine entführte Tochter zu finden auch vor Selbstjustiz und extremen Methoden nicht zurückschreckt.
Im Anschluss daran folgte 2014 ein weiterer Auftritt als Wolverine. In "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit" reißt der Krallenträger durch die Zeit um die Ausrottung der Mutanten im Jahre 2023 zu verhindern.
In Neil Blomkamps Science-Fiction-Film "Chappie" durfte Jackman 2015 erstmals einen richtigen Bösewicht mimen. Als Vokuhila-Träger Vincent Moore macht er in dem Film dem titelgebenden Roboter das Leben schwer.
An der Rolle des Schurken fand er daraufhin anscheindend gefallen. Noch im selben Jahr verkörperte Jackman in "Pan" den bösen Piratenkapitän Blackbeard. Die Neuauflage der klassischen Kindergeschichte um Peter Pans Abenteuer im Nimmerland wurde allerdings zu einem der größten Kino-Flops des Jahres.