Bereits im März 2017 legt Joachim Gauck das Amt des Bundespräsidenten nieder. Die Tierrechtsorganisation PETA stellt dem 77-Jährigen einen neuen Posten in Aussicht.

Das verriet PETA in einer Pressemitteilung. Man könne sich gut vorstellen, den studierten Theologen Joachim Gauck bei PETA als Special Projects Coordinator unterzubringen. Dieser habe die Aufgabe, Gewaltlosigkeit als oberstes aller christlichen Gebote in verschiedenen Kampagnen zu promoten.

Deshalb kommt Gauck in Frage

PETA-Vorstand Harald Ullmann verrät: "Joachim Gauck hat jahrzehntelange Erfahrung mit unbequemen Themen. Für die Tiere könnte der gebürtige Rostocker daher viel erreichen. Wir würden uns freuen, den künftigen ehemaligen Bundespräsidenten in unserem Team willkommen zu heißen."

Auch die Vereidigungsrede des scheidenden Präsidenten im Jahr 2012 hat bei PETA Eindruck hinterlassen. "Freiheit ist eine notwendige Bedingung von Gerechtigkeit", sagte Gauck damals.

Tiere als Ware

Gleiches wünscht man sich bei PETA für die Milliarden Tiere, die Jahr für Jahr leiden oder ihr Leben lassen, um den Menschen zu dienen. Sei es für Tierversuche, die Mode-Branche, für die Unterhaltungsindustrie oder für die Produktion von Fleisch und Milchprodukten.

Ob Gauck sich vorstellen kann, sich fortan für die Rechte von Tieren stark zu machen? (LA)   © top.de