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Boris und Lilly Becker: Wenn Promi-Ehen im Rosenkrieg enden

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Seit ihrer Trennung musste die Polizei mehrfach bei Boris und Lilly Becker vorbeischauen. Bahnt sich ein Rosenkrieg zwischen den beiden an? Andere Stars haben den Weg der Scheidungsschlacht schon hinter sich.

Johnny Depp soll seine Ehefrau Amber Heard mit einem iPhone ins Gesicht geschlagen haben: Diese Meldung sorgte 2016 für Furore. Depp dementierte die Vorwürfe. Nach nur 15 Monaten reichte Head die Scheidung ein und erwirkte eine einstweilige Verfügung gegen Depp. Inzwischen haben sich die beiden außergerichtlich geeinigt.
Die Ehe des Ex-Fußballers Lothar Matthäus und seiner Frau Liliana scheiterte nach zwei Jahren. Der Skandal: Matthäus soll die Scheidungspapiere zu Lilianas Nachteil gefälscht haben. Die Sache ging vor Gericht, verlief jedoch im Sande.
Wenn sich Stars scheiden lassen, bieten die gemeinsamen Kinder oft Grund für juristische Schlammschlachten. Die Schauspieler Kim Basinger und Alec Baldwin stritten sich nach ihrer Scheidung 2002 um das Sorgerecht für Tochter Ireland. Der Kampf um das Kind zog sich mehrere Jahre. Baldwin litt so sehr unter den Streitigkeiten, dass er sogar von Selbstmord sprach.
Als Britney Spears 2004 ihren Background-Tänzer Kevin Federline heiratete, ahnte sie wohl nicht, dass die Sache so böse enden würde. Zwei Jahre später nämlich ging die Ehe vor Gericht. Beide wollten das alleinige Sorgerecht für die beiden Söhne. Spears litt damals unter psychischen Problemen und verlor deswegen den Sorgerechtstreit. Die Tatsache belastete sie noch mehr und 2008 wurde ihr auch noch das Besuchsrecht entzogen.
Bei der Trennung von Uma Thurman und Arpad Busson litt Tochter Luna unter dem Sorgerechtstreit ihrer Eltern. Der Investor hatte seine Ex-Verlobte verklagt und das Sorgerecht für Luna eingefordert. Nach einem Jahr Gerichtsverfahren, wurde sich der Tochter zuliebe geeinigt. Sie teilen sich das Sorgerecht.
Wer erinnert sich nicht an den Rosenkrieg von Beatle Paul McCartney und Model Heather Mills? 2006 begann nach vier Jahren Ehe die Scheidungsschlacht, die zwei Jahre dauern sollte. Heather warf McCartney vor, sie tätlich angegriffen zu haben. Er reagierte mit den Worten: "Undankbare Schlampe". Am Ende bekam Milles 24,3 Millionen Pfund Abfindung. Zu wenig, wie Mills fand. Der Krieg ging in den Medien weiter.
Bei der Scheidung von Pamela Anderson und Rick Salomon wurde es richtig dreckig. Es ging um Geld, Steuerhinterziehung und um den Vorwurf Andersons, Salomon habe sie beim Sex erwürgen wollen. Und dann war da noch die Geschichte mit dem verschwundenen Hund Salomons. Weil eine Scheidung den beiden nicht reichte, gaben sie sich erneut das Jawort, um sich sechs Monate später erneut scheiden zu lassen.
So bösartig wie die Scheidung von Denise Richards und Charlie Sheen war kaum ein Scheidungsverfahren. Nach vier Jahren Ehe trennte sich das Paar 2006. Ihr Vorwurf: Sheen sei "labil, gewalttätig, spielsüchtig". Die Schlacht begann und hangelte sich von einem irrwitzigen Vorwurf zum nächsten. Am Ende kam es der Kinder zuliebe doch zu einer freundschaftlichen Einigung.
Sechs Jahre hielt die Ehe des Schauspielerpaars Katie Holmes und Tom Cruise. Dann kam die Scheidung mit der Begründung, dass Holmes die gemeinsame Tochter Suri von der Sekte Scientology fernhalten wollte, der Cruise bis heute angehört. Am Ende musste sich Katie Holmes ohne Abfindung geschlagen geben, Tochter Suri bekommt jedoch ein ordentliches Taschengeld.
Besonders lange zog sich der Unterhaltsstreit zwischen den Schauspielern Burt Reynolds und Loni Anderson hin. Erst nach 22 Jahren bekam Loni den ihr zustehenden Unterhalt von 234.000 Dollar komplett ausgezahlt. Grund für die Verzögerung, Burt war zwischendurch pleite.
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