Julianne Moore wird 60: Das sind Hollywoods bekannteste Oscarpreisträgerinnen

Am 3. Dezember feiert Julianne Moore ihren 60. Geburtstag. In ihrer bisherigen Karriere erhielt die US-Amerikanerin zahlreiche Auszeichnungen. Wohl am bedeutendsten: der Oscar als "Beste Hauptdarstellerin" 2015. Damit reihte sich Moore in die Riege der weiblichen Academy-Award-Gewinnerinnen ein. Eine Auswahl. © 1&1 Mail & Media/spot on news

Bevor sie den Oscar als "Beste Hauptdarstellerin" erhielt, war Moore bereits fünf Mal für den Academy Award nominiert. So durfte sie sich beispielsweise 2003 gleich über zwei Nominierungen freuen, als "Beste Hauptdarstellerin" in "Dem Himmel so fern" und als "Beste Nebendarstellerin" in "The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit" (Foto) mit Nicole Kidman und Meryl Streep.
Nach fünf Anläufen sollte es bei der 87. Verleihung des wichtigsten Schauspielpreises für Julianne Moore klappen. Der von den Kritikern hochgelobte Film "Still Alice – Mein Leben ohne Gestern" verschaffte ihr den Oscar als "Beste Hauptdarstellerin". Darin porträtiert Moore eine Linguistin, die mit 50 Jahren an Alzheimer erkrankt.
Keine erhielt die Auszeichnung als "Beste Hauptdarstellerin" so oft wie sie: Katherine Hepburn durfte sich ganze vier Mal über den Oscar in dieser Kategorie freuen - unter anderem für "Morgenrot des Ruhms" (1934) und "Am goldenen See" (1982). Nominiert wurde sie sogar zwölf Mal. Doch den Rekord für die häufigsten Nominierungen hält eine andere große Schauspielerin ...
Meryl Streep erhielt bisher 21 Nominierungen für die begehrte goldene Trophäe. Gewonnen hat sie den Oscar bisher drei Mal - als "Beste Nebendarstellerin" für "Kramer gegen Kramer" sowie als "Beste Hauptdarstellerin" für "Sophies Entscheidung" und zuletzt 2012 für "Die Eiserne Lady" in der Rolle der ehemaligen britischen Premierministerin Margaret Thatcher.
Im Jahr nach Meryl Streeps Sieg für "Die Eiserne Lady" gewann die damals erst 23-jährige Jennifer Lawrence den Oscar als "Beste Hauptdarstellerin". Unvergessen: Auf dem Weg zur Bühne stolperte die Schauspielerin über ihre üppige Dior-Robe und blieb so das unvergessene Highlight der Oscars 2013.
Nicht nur als Sängerin konnte Cher bisher glänzen, sie ist auch Oscarpreisträgerin. Im Jahr 1988 ergatterte sie die goldene Statue für ihre Rolle im Film "Mondsüchtig". Dabei setzte sie sich gegen Glenn Close, Meryl Streep, Holly Hunter und Sally Kirkland durch.
Im Jahr darauf gewann Jodie Foster ihren ersten Oscar für die Hauptrolle in "Angeklagt". Darin spielt sie eine Frau, die von einer Gruppe von Männern vergewaltigt wird. Der Film basiert auf wahren Begebenheiten. 1992 gewann Foster den Preis erneut - für "Das Schweigen der Lämmer". Das Foto zeigt sie neben Kollege Anthony Hopkins, der 1992 als "Bester Schauspieler" gewann.
Auch die Britin Emma Thompson wurde als "Beste Hauptdarstellerin" geehrt. Sie erhielt den Preis 1993 für "Wiedersehen in Howards End". Sie erhielt den Oscar zudem für ihre Fähigkeiten als Autorin, mit der Jane-Austen-Verfilmung "Sinn und Sinnlichkeit" (1996) gewann sie die Auszeichnung für das "Beste adaptierte Drehbuch". Thompson spielte darin ebenfalls die Hauptrolle.
Jessica Lange durfte sich in ihrer Schauspielkarriere bereits über zahlreiche Ehrungen freuen. Sie erhielt fünf Golden Globes, drei Emmys, einen Tony und ist zweifache Oscarpreisträgerin. 1993 war die "American Horror Story"-Darstellerin sogar zwei Mal nominiert und gewann für ihre Nebenrolle in "Tootsie". 1995 kam die Auszeichnung als "Beste Hauptdarstellerin" in "Operation Blue Sky" dazu.
Während sich Gwyneth Paltrow heute zunehmend aus dem Filmgeschäft zurückgezogen hat und sich auf ihren Lifestyle-Blog "Goop" konzentriert, war sie Ende der 90er Jahre auf ihrem schauspielerischen Karrierehöhepunkt angelangt. Das Highlight war der Oscar für ihre Hauptrolle in "Shakespeare in Love" 1999.
Ebenfalls für die Romanverfilmung "The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit" erhielt Nicole Kidman (l.), hier neben Catherine Zeta-Jones, 2002 ihren ersten und einzigen Oscar als "Beste Hauptdarstellerin". Im Film porträtiert sie Autorin Virginia Woolf im Jahr 1923, die gerade ihr Buch "Mrs. Dalloway" schreibt. Für "Moulin Rouge", "Rabbit Hole" und "Lion" war die Australierin jeweils nominiert.
Mittlerweile ist es ruhig um Hilary Swank geworden. Dabei ist sie eine der wenigen Schauspielerinnen, die jeden Oscar, für den sie nominiert war, auch gewann. Swank erhielt den Preis 2000 für ihre Leistung im Film "Boys Don't Cry" sowie fünf Jahre später für "Million Dollar Baby".
Erst 2020 war Charlize Theron zuletzt als "Beste Hauptdarstellerin" für den Film "Bombshell – Das Ende des Schweigens" nominiert. Gewinnen konnte sie die Auszeichnung bisher allerdings nur einmal - im Jahr 2004 für den Film "Monster". Darin spielte sie eine mordende Prostituierte.
Fünf Anläufe benötigte Kate Winslet, um den Goldjungen als "Beste Hauptdarstellerin" zu gewinnen. Nach Nominierungen 1996, 1998, 2002, 2005 und 2007 - unter anderem für "Titanic" und "Vergiss mein nicht!" -, gewann die Britin 2009 als "Beste Hauptdarstellerin" für "Der Vorleser". Für die Rolle gewann sie außerdem einen Golden Globe, einen BAFTA und einen Screen Actors Guild Award.
Im Jahr darauf gelang es Sandra Bullock mit ihrer Rolle in "The Blind Side - Die große Chance", ihren ersten Oscar zu gewinnen. Mit der ernsten Rolle bewies sie Hollywood, nicht nur in komödiantischen Rollen glänzen zu können. 2014 wurde Bullock für "Gravity" erneut als "Beste Hauptdarstellerin" nominiert.
Ähnlich wie Sandra Bullock war auch Emma Stone lange Zeit eher für lustige Rollen wie in "Einfach zu haben" oder "Crazy, Stupid, Love" bekannt. Mit ihrer Darbietung in "La La Land" konnte sie jedoch nicht nur ihre schauspielerische Bandbreite, sondern auch ihr gesangliches Talent unter Beweis stellen. Dafür erhielt sie 2017 den Oscar als "Beste Hauptdarstellerin".
Den Oscar als "Beste Hauptdarstellerin" erhielt im Jahr 2020 Renée Zellweger für ihre Rolle als Judy Garland in der Filmbiografie "Judy". 2004 konnte sie den Preis bereits als "Beste Nebendarstellerin" für "Unterwegs nach Cold Mountain" gewinnen. Damit ist sie eine der sieben Schauspielerinnen, denen es bisher möglich war, in beiden Kategorien zu gewinnen.
Cate Blanchett gelang es ebenfalls, jeweils einen Oscar als beste Neben- und Hauptdarstellerin zu gewinnen. 2014 siegte sie mit der Hauptrolle in "Blue Jasmine", 2005 als beste Nebendarstellerin mit "Aviator".
Millionen Zuschauern blieb Natalie Portman in ihrer Rolle als Balletttänzerin in "Black Swan" im Gedächtnis. 2011 wurde sie für diese herausragende Leistung mit einem Oscar geehrt. 2017 war Portman zuletzt in der Kategorie "Beste Hauptdarstellerin" für "Jackie: Die First Lady" nominiert.
Helen Mirren verkörperte 2006 in "Die Queen" die Rolle von Elizabeth II., eine der bekanntesten lebendigen Persönlichkeiten. Für diese Darbietung erhielt sie 2007 den Oscar als "Beste Hauptdarstellerin" und stach unter anderen Meryl Streep mit "Der Teufel trägt Prada" aus.