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Karl Lagerfeld: Seine besten Sprüche

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Seine Interviews sind legendär: Karl Lagerfeld über seine geliebte Katze, verhasste Jogginghosen und sein Leben als Fashion-Nymphomane ohne Orgasmus. © top.de

In den 1950ern begann Karl Lagerfeld seine Karriere in Paris. Heidi Klum ließ sich dort aber wohl niemals blicken: "Ich kenne sie nicht", erklärte er 2010 bei Johannes B. Kerner, und weiter: "Claudia [Schiffer, Anm. d. Red.] kennt die auch nicht. Die war nie in Paris, die kennen wir nicht!"
Karl und seine Models im Jahr 1973. Wie alt Karl Lagerfeld ist, weiß er übrigens selbst nicht ganz genau: "Ich weiß nicht einmal, ob ich an einem 10. September geboren bin und als Jahr kommt vermutlich tatsächlich irgendetwas zwischen 1933 und 1938 infrage."
"Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren", verkündete Lagerfeld einst in der Talkshow von Markus Lanz. Seinem Blick nach zu urteilen könnte Schauspieler Max Delys (l.) hier eine tragen ... (Bild: 1973)
Mode ist seine große Liebe. In einem seiner berühmtesten Zitate bezeichnet sich Lagerfeld selbst als Fashion-Nymphomane, der nie einen Orgasmus bekommt.
Er ist der prototypische Workaholic. Arbeit ist sein Lebenselixier: "Wenn ich an Urlaub auch nur denke, kriege ich Platzangst", erklärte er einmal. (Bild: 1986 mit Modeschöpferin Carla Fendi)
Natürlich ist er eng mit "Vogue"-Legende Anna Wintour befreundet. Mit Männern redet er gar nicht erst über Mode, wie er in der "New York Times" zugab. "Ihre Meinung könnte mich nicht weniger interessieren."
In den 1990er Jahren hatte er ein paar Kilo mehr auf den Rippen. Apropos "ein paar Kilo mehr": Sein Kommentar zu Adele sorgte 2012 für Furore. Damals sagte er: "Sie ist ein bisschen dick, aber sie hat ein schönes Gesicht und eine göttliche Stimme."
Zu seinem eigenen Image hat er eine klare Meinung, die er 2007 dem "Guardian" mitteilte: "Ich bin eine Karikatur meiner selbst und ich mag das. Es ist wie eine Maske. Und mein Karneval von Venedig dauert ein Leben lang."
Karl und sein Lieblingsmodel Baptiste Giabiconi 2010: "Man kann ihn ruhig meine Muse nennen oder meinetwegen Adoptivkind". Als Baptiste ihn bat, sich eine Zeit lang um seine Katze zu kümmern ...
... verliebte er sich unsterblich in die kleine Choupette: "Leider gibt es noch keine Hochzeit zwischen Menschen und Tieren. Ich hätte nie gedacht, dass ich mich so in eine Katze verlieben könnte.“
Choupette verwöhnt er nach Strich und Faden: "Deswegen habe ich keine eigenen Kinder. Die Leute regen sich schon auf, weil ich meinem sechsjährigen Patenkind Hudson eine Rolex geschenkt habe."
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