Kate Winslet wird 45: Das sind die besten Rollen des Allroundtalents

Kate Winslet gehört zu den bekanntesten Schauspielerinnen Hollywoods. An der Seite von Leonardo DiCaprio gelang ihr mit "Titanic" im Jahr 1997 der ganz große Durchbruch. Am 5. Oktober feiert sie ihren 45. Geburtstag. Ein Rückblick auf ihre besten Rollen. © 1&1 Mail & Media/spot on news

Kate Winslet wurde am 5. Oktober 1975 in Reading, Berkshire geboren und stammt aus einer begabten Familie. Ihre Eltern, ihr Onkel sowie ihre zwei Schwestern sind Schauspieler. Im Alter von elf Jahren nahm sie bereits Schauspielunterricht. Danach folgten Auftritte in verschiedenen Serien wie "Dark Season" oder "Get Back".
Ihre erste Rolle in einem Kinofilm ergatterte sie 1994 in "Himmlische Kreaturen". Darin spielt Winslet eine minderjährige Mörderin. Der Durchbruch als Schauspielerin sollte ihr allerdings erst ein Jahr später gelingen…
1995 schlüpfte sie in Ang Lees "Sinn und Sinnlichkeit" - nach dem Roman von Jane Austen - in die Rolle von Marianne Dashwood. Neben Emma Thompson (l.), Hugh Grant und Alan Rickman spielte sich die junge Kate Winslet (r.) in schauspielerische Höhen. Sie wurde sogar für einen Oscar als beste Nebendarstellerin nominiert.
1996 folgte das Drama "Herzen in Aufruhr". Als rebellische Sue Bridehead machte Winslet Hollywood auf sich aufmerksam.
Im selben Jahr gab sie die Ophelia in der William-Shakespeare-Verfilmung "Hamlet" (1996) von Regisseur Kenneth Branagh (l.) zum Besten. Der Film wurde für vier Oscars nominiert, Winslet erhielt in ihrer Heimat den Empire Award als "Beste britische Darstellerin".
Und dann kam die Rolle, die alles veränderte: James Cameron engagierte Kate Winslet für den Film "Titanic" (1997). An der Seite von Leonardo DiCaprio (l.) schlüpfte sie in die Rolle der Rose DeWitt Bukater. Für ihre Leistung wurde sie erneut für einen Oscar nominiert, ging allerdings leer aus. Doch der Film wurde für die junge Schauspielerin zum Karriere-Sprungbrett.
Im Film "Iris" (2001) schlüpfte die talentierte Britin in die Rolle der Schriftstellerin Iris Murdoch, die mit 74 an Alzheimer erkrankte. Während sie die junge Murdoch darstellte, spielte keine geringere als Judi Dench (l.) die ältere Iris. Beide Schauspielerinnen wurden für einen Oscar nominiert.
Ein ganz anderes Genre bediente Winslet 2003 im Thriller "Das Leben des David Gale". Der Film thematisiert die Todesstrafe in den USA, die Britin spielt darin die Journalistin Bitsey Bloom, die sich dem Fall des angeklagten Philosophieprofessors David Gale (Kevin Spacey) annimmt, der eine junge Frau umgebracht haben soll.
2004 folgte mit dem Drama "Wenn Träume fliegen lernen" ein weiterer Film, der von den Kritikern hoch gelobt wurde. Im Zentrum der Geschichte steht der Theaterautor James Matthew Barrie (Johnny Depp), der die Witwe Sylvia Davies (Kate Winslet) und ihre Söhne kennenlernt und viel Zeit mit ihnen verbringt. Dadurch entsteht die Idee zu seinem Werk "Peter Pan".
Im gleichen Jahr folgte ein weiterer Film mit Starbesetzung, in dem Kate Winslet eine Rolle ergattern konnte. In Michel Gondrys Drama "Vergiss mein nicht!" spielt sie neben Jim Carrey die Hauptrolle. Der Film konnte weltweit über 72 Millionen Dollar einspielen und brachte Winslet ihre nächste Oscar-Nominierung ein.
Ihr komödiantisches Talent stellte sie 2005 mit "Romance & Cigarettes" unter Beweis. Darin zeigt die Britin als Tula eine andere Seite von sich - und wie gut sie singen und tanzen kann.
Unvergessen ist auch ihre Rolle in der Komödie "Liebe braucht keine Ferien" (2006). Winslet und Cameron Diaz verkörpern darin zwei Frauen, die aus Liebeskummer einen Tapetenwechsel suchen und deshalb ihre Häuser tauschen. Jack Black (r.) und Jude Law sind ebenfalls mit von der Partie. Der Film wurde ein Erfolg an den Kinokassen.
2007 wurde Winslet erneut für einen Oscar als beste Hauptdarstellerin nominiert, diesmal für ihre beeindruckende Leistung in "Little Children". Darin mimt sie eine Frau, die in einer lieblosen Ehe festhängt und sich deshalb in eine wilde Affäre stürzt.
Zehn Jahre nach dem großen Erfolg von "Titanic" standen Leonardo DiCaprio (r.) und Kate Winslet in "Zeiten des Aufruhrs" (2008) wieder gemeinsam vor der Kamera. Darin sind sie als Ehepaar Wheeler zu sehen, deren Ehe langsam zu verwelken droht. Bei der Golden-Globe-Verleihung 2009 wurde die Britin als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.
Ein großer Erfolg wurde auch die Romanverfilmung des Bernhard-Schlink-Klassikers "Der Vorleser", die 2009 auf Anhieb Platz eins der deutschen Kinocharts eroberte. Neben dem deutschen Schauspieler David Kross (r.) schlüpfte Winslet in die Rolle der Hanna Schmitz, für deren Darstellung sie mit einem Oscar bedacht wurde.
Im Jahr 2010 versuchte sich Winslet an einem neuen Projekt. Sie übernahm eine Hauptrolle in der fünfteiligen HBO-Serie "Mildred Pierce". Auch wenn die Kritiker die schauspielerischen Leistungen lobten, fielen die Einschaltquoten bescheiden aus. Dennoch erhielt die Serie 21 Nominierungen bei den Emmys.
2020 erscheint der Action-Thriller "Contagion" (2011) wie eine wahrgewordene Prophezeihung. Der Film handelt von der Ausbreitung eines tödlichen Virus. Der Zuschauer begleitet verschiedene Charaktere, die die Krankheit aufhalten wollen. Hochkarätig besetzt ist der Film allemal: Neben Kate Winslet sind auch Matt Damon, Jude Law und Gwyneth Paltrow mit von der Partie.
In Roman Polanskis "Der Gott des Gemetzels" stand Kate Winslet mit Christoph Waltz (l.), Jodie Foster und John C. Reilly vor der Kamera. Sie spielen darin zwei Elternpaare, deren Aussprache in einer Katastrophe endet.
2014 verfilmte Regisseur Neil Burger den Roman "Die Bestimmung" von Veronica Roth und machte daraus einen Science-Fiction-Film. 2015 erschien mit "Die Bestimmung – Insurgent" der zweite Teil. In beiden Filmen schlüpft Winslet in die Rolle der Jeanine Matthews.
Ihre elfte Golden-Globe-Nominierung erhielt Winslet für ihre Darstellung der Apple-Marketing-Managerin Johanna Hoffman in "Steve Jobs" (2015). Diesmal konnte sie die begehrte Trophäe als beste Nebendarstellerin auch mit nach Hause nehmen.