Sein Leben auf Social-Media-Plattformen zu inszenieren, gehört im digitalen Zeitalter zum guten Ton. Katy Perry warnt nun vor den Folgen des Selbstdarstellungswahns.

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Dass Instagram und Co. nicht das wahre Leben widerspiegeln, sollte jedem mittlerweile bewusst sein. Trotzdem scheint ein regelrechter Social-Media-Wettkampf zu wüten.

Von abenteuerlichen Urlaubsfotos bis zu alltäglichen Mahlzeiten – alles erscheint im perfekten Photoshop-Licht. Dauernde Social-Media-Präsens birgt jedoch Gefahren, wie Katy Perry (33) aus eigener Erfahrung weiß.

"Der Niedergang unserer Gesellschaft"

In Interview mit "refinery29" erzählt die Sängerin nun: "Viele leben nur noch dafür, das passende Bild zu finden und alles was zählt sind die Likes." Weiter reflektiert sie: "Ich würde mich lieber nicht darum kümmern und einfach mein Leben genießen. Wenn das noch extremere Formen annimmt, führt das zum Niedergang unserer Gesellschaft."

Opfer von Social Media

Katys derzeitiges Ziel: Eine Balance zwischen den sozialen Netzwerken und dem wahren Leben zu finden. Denn, wie sie zugibt: "Ich bin genauso ein Opfer wie alle anderen auch."

Wahrscheinlich können nicht nur Promis diese Kritik nachvollziehen. Sich in jedem Blickwinkel fotografieren, das passende Foto heraussuchen und bearbeiten, dazu der ständige Vergleich mit anderen Usern – das raubt Zeit und Nerven.

Also, einfach mal offline gehen und sich einen Social-Media-Urlaub gönnen. (uma)


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