Katy Perry hat endlich erklärt, worum es in dem Streit mit Taylor Swift eigentlich geht. Gleichzeitig schickt sie ein Friedensangebot heraus – auf das Swift prompt mit einer nicht ganz so netten Geste antwortete.

Seit Jahren schon sollen Katy Perry (32) und Taylor Swift (27) nicht besonders gut aufeinander zu sprechen sein. Jetzt hat Katy der Welt endlich mitgeteilt, worum es bei dem Streit geht: Backround-Tänzerinnen.

Die Tänzer ausgespannt?

Die hatte Taylor Katy sozusagen "ausgespannt", oder anders herum, je nach Sichtweise. Die ganze Story verriet Katy jetzt bei "Carpool Karaoke", also im Auto von James Corden: "Sie (die Tänzer) fragten mich (Katy), ob sie mit ihr (Taylor) auf Tour gehen könnten und ich sagte 'Ja natürlich'". Gleichzeitig kündigte Katy an, dass sie ihre Tänzerinnen in einem Jahr auf ihrer Tour dabei haben wollen würde und gab ihnen den Tipp, sich dahingehend bei Taylors Management vertraglich abzusichern. Irgendwie schien das nicht so richtig geklappt zu haben: Als es dann nämlich soweit war und die Tänzer mit Taylors Management wegen Katys Tour reden wollten, wurden sie gefeuert.

Katy Perry bei "Carpool Karaoke"

Wie war das eigentlich genau mit Taylor Swift? Katy plaudert aus dem Nähkästchen ... © YouTube

Katy versuchte daraufhin, sich mit Taylor auszusprechen. Die allerdings weigerte sich. "Sie wollte nicht mit mir reden." Spätestens ab da war ein richtiger Streit im Popzirkus im Gange: "Sie gab mir eine Abfuhr und dann schrieb sie einen Song über mich und ich dachte nur 'Ok, cool, so willst du das regeln?'".

"Jetzt sind wir Feinde"

Der Song, auf den Katy hier anspielt, ist Taylors "Bad Blood". In einem Interview mit dem "Rolling Stone" sagte Swift 2014, dass es darin um Feinde gehen würde, ohne Katy zu nennen: "Über Jahre war ich mir nicht sicher, ob wir Freunde sind oder nicht." Ihre Sicht der Dinge klingt nicht ganz so nett, wie die von Katy: "Sie hat etwas so Schreckliches getan. Ich dachte nur 'Jetzt sind wir Feinde.' Und es ging nicht mal um einen Mann. Es ging ums Business."

Klare Kampfansage

Kleiner Textauszug aus "Bad Blood" gefälligst? "Denkst du wirklich, wir wären ok? Ich habe immer noch Narben an meinem Rücken von deinem Messer / Also denke nicht, das wäre Vergangenheit / Diese Wunden bleiben / Hast du das wirklich durchdacht? / All diese Dinge fallen wieder auf dich zurück / Die Zeit kann heilen aber nicht das / Und wenn du mir im Weg stehst – mach es einfach nicht ..."

Wenn Katy zu dem Zeitpunkt noch keine Angst hatte, dürfte spätestens das dazugehörige Video dafür gesorgt haben, dass sie einen Selbstverteidigungskurs belegt. Im Video zu "Bad Blood" legt Taylor mit Explosionen, Schwertern, Kampfkunst und prominenter Unterstützung ganz London in Schutt und Asche.

Kein Ende in Sicht

Kein Wunder, dass Katy diesen Streit gerne beilegen würde. Auch im Interview mit James Corden sagt sie noch einmal, sie wäre bereit, das Ganze zu klären.

Doch nach der neuesten Antwort von Taylor Swift sieht es nicht aus, als wäre die Geschichte bald geklärt. Swift ist eine von sehr wenigen Popstars, die ihre Musik nicht der Streaming-Plattform Spotify zur Verfügung stellen will – bis jetzt. Denn genau zum Release-Datum von Katys neuem Album "Witness" ließ auch ihre Konkurrentin ihre Musik auf Spotify freischalten. Was für ein Zufall ... (mia)   © top.de