Rapper Kay One soll 2013 massiv in Berlin bedroht worden sein. Der Angeklagte wurde nun jedoch freigesprochen! Alles Wichtige zu dem Gerichtsverfahren.

Am 5. August begann der Prozess, nun wurde der Angeklagte freigesprochen, wie die "Bild" berichet. Mohamad T. stand wegen gemeinschaftlicher Bedrohung und Gefährdung des Straßenverkehrs vor dem Berliner Amtsgericht im Bezirk Tiergarten. Das vermeintliche Opfer: Rapper Kay One (31), bürgerlich Kenneth Glöckler.

In Schöneberg bedroht

Der Tathergang soll sich an einem Morgen im Juni 2013 ereignet haben. Musiker und Ex-DSDS-Juror Kay One saß nach einem Club-Auftritt mit Bodyguards in einer Limousine, als das Auto im Bezirk Schöneberg von einem Volvo überholt worden sein sollen. Die Insassen seien aus dem Auto gesprungen, hätten vergeblich versucht die Türen der Mercedes-Limousine zu öffnen und daraufhin Kay One durch die Scheibe mit einer Pistole bedroht. Danach seien der Rapper und seine Entourage noch mehrere Minuten von dem Volvo verfolgt worden, beschrieb zu Prozessbeginn dessen Ex-Bodyguard als Zeuge.

Vage Aussage von Kay One

Mohamad T. stand als vermeintlicher Fahrer vor Gericht – die weiteren Täter wurden nicht gefasst. Nachdem Kay One am Montag als Zeuge ausgesagt hatte, wurde die Anklage fallen gelassen: Der Musiker konnte drei Jahre später nicht mehr eindeutig erkennen, ob es sich bei dem Angeklagten wirklich um den Fahrer von damals handelte. "Ja, wenn der Prozess gleich danach gewesen wäre ...", erklärte er seine vage Aussage.

"Mit diesem Zeugen stand und fiel das Ganze", so der der verantwortliche Richter. Die Tat wird nun wohl nicht mehr aufgeklärt werden können. (pep)  © top.de