Gestern wurde bekannt, dass die französische Polizei 17 Verdächtige festgenommen hat, die scheinbar in den Raubüberfall auf Reality-Queen Kim Kardashian (36) im Oktober in Paris verwickelt sind. Laut der französischen Tageszeitung "Le Monde" ist auch ihr Fahrer unter den Festgenommenen.

Der 27-jährige Mann soll für einen Limousinenservice arbeiten, dessen Dienste Kim und ihre Familie regelmäßig in Paris in Anspruch genommen haben. Direkt nach dem Überfall, bei dem der Frau von Kanye West (39) Schmuck im Wert von ca. neun Millionen Euro abhanden kam, wurde spekuliert, es könnte sich um einen "Inside-Job" handeln.

Das bedeutet: Das unmittelbare Umfeld von Kim Kardashian selbst könnte mit den Verbrechern zusammengearbeitet haben.

Der Fahrer kannte jeden ihrer Schritte

Diese Variante des Verbrechens wird nach den neuesten Erkenntnissen also immer wahrscheinlicher. Laut der Pariser Polizei soll der Fahrer über jeden von Kims Schritte bestens Bescheid gewusst haben.

Obwohl die Rolle des Fahrers nicht abschließend geklärt ist, geht die Polizei davon aus, dass er Informationen bezüglich Kims Aufenthaltsort weitergegeben hat. Das würde auch erklären, warum die Eindringlinge des "No Address Hotels" den perfekten Zeitpunkt nutzen konnten – nämlich als Kims allein und ohne den Schutz ihres Bodyguards zu Hause weilte.

Ein 72-Jähriger und drei Frauen unter den Verdächtigen

"Le Monde" berichtet außerdem, dass die fünf Räuber ebenfalls unter den an verschiedenen Orten in Paris Festgenommenen sind. Die Männer sollen im Schnitt 55 Jahre alt sein. Einer von ihnen wurde anhand von DNA-Spuren, die sich an einer zum Knebeln verwendeten Klebebandrolle befanden, identifiziert.

Die meisten der Verdächtigen sind polizeibekannte Kriminelle. Der Älteste der Festgenommenen ist 72 Jahre, drei der Verdächtigen sind Frauen.

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Interessanterweise berichtete Naomi Campbell erst in der letzten Woche in der "Wendy Williams Show" ebenfalls von einem Überfall auf sie in Paris, der allerdings schon 2012 stattfand. Sie war damals in ihrem Wagen angegriffen worden und ist bis heute der festen Überzeugung, der Fahrer wäre in den Vorgang eingeweiht gewesen.

Sie meint: "Es gibt einen ganzen Ring in Paris, der seit einigen Jahren dort sein Unwesen treibt." (spy)© top.de

Teaserbild: © imago/ZUMA Press