Kylie Minogue spielt im Berliner Berghain – was hat das denn zu bedeuten? Ist die Sängerin jetzt plötzlich zur Berufsgruppe der Techno-DJs übergesiedelt?

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Kylie Minogue ist in den Achtzigern mit Bubblegum-Pophits wie "I Should Be So Lucky" berühmt geworden – ihr neues Album "Golden" stellt sie am 20. März 2018 allerdings in einem der berühmtesten Techno-Tempel der Welt vor: dem Berliner Berghain.

Die Wahl der Location ist ungewöhnlich – einerseits für Kylie, die meist nur Hallen in Stadiongröße bespielt. Andererseits für den Club, der sonst Techno-Künstlern oder Indie- und Avantgardebands eine Bühne bietet.

Ikone der Schwulenbewegung

So weit entfernt ist die Idee aber auch nicht: Kylie immerhin eine Ikone der Schwulenbewegung – und das Berghain noch immer Treff- und regelmäßiger Höhepunkt für homosexuelle Männer. Auch Lady Gaga, die ebenfalls ein starkes Band mit der LGBQT-Szene verbindet, hat ihr Album "Artpop" 2013 im Techno-Tempel vorgestellt.

Außerdem dürfte Minogue mitbekommen haben, dass das ehemalige Heizkraftwerk in der ganzen Welt einen guten Ruf genießt. Da Kylie sich bei dieser Tour sowieso auf kleinere Clubs statt große Hallen konzentrieren möchte, fiel ihr die Wahl in Berlin bestimmt nicht schwer.

Kein Techno für Kylie

Dass Minogue danach noch feiern geht, um selbst einmal die berühmten Bässe in der Magengrube zu spüren und möglicherweise genauso begeistert ist, wie einst Claire Danes, ist leider ausgeschlossen: Der 20. März ist ein Dienstag, da gibt es keine anschließende Party im Berghain. (mia)

Partymaus in Berlin Claire Danes tanzt Techno im Berghain

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