Luke Perry: Das waren seine besten Rollen

Schauspieler Luke Perry starb am Montag an den Folgen eines schweren Schlaganfalls. Mit einer Rolle werden ihn seine Fans auf immer verbinden. © spot on news

Nach seiner Schulzeit in Mansfield, Ohio, zog es Luke Perry nach Los Angeles. Er wollte sich seinen großen Traum von der Schauspielerei erfüllen. Erst nach über 200 Castings ergatterte er 1988 eine Rolle in der Soap "Loving".
Die Serie über die coole Highschool-Clique aus L. A. lief bis 2000. Luke Perry suchte sich währenddessen aber noch andere Herausforderungen in der Film- und Fernsehbranche. 1995 legte er dafür sogar drei Jahre Pause von der Serie ein.
1991 spielte Perry in seinem ersten Film "American Cocktail". Ein Jahr später war er dann neben Kristy Swanson in der Horrorkomödie "Buffy, der Vampirkiller" (Foto) zu sehen. Drehbuchautor Joss Whedon war so begeistert von dem Filmstoff, dass er daraus die erfolgreiche Serie "Buffy – Im Bann der Dämonen" entwickelte.
1994 spielte Luke Perry im Actiondrama "8 Seconds – Tödlicher Ehrgeiz" den Rodeoreiter Lane Frost, der ein kurzes, turbulentes Leben führte.
Im Horrorthriller "Lethal Invasion – Angriff der Alien-Viren" (1997) berührt Beau Stark (Luke Perry) ein mysteriöses Virus auf einem Stein, das ihm Energie verleiht. Der Film wurde bei NBC ausgestrahlt und im gleichen Jahr in Deutschland als Zweiteiler bei ProSieben gezeigt.
Im gleichen Jahr ergatterte Perry eine kleine Rolle im erfolgreichen Kinofilm "Das fünfte Element" mit Bruce Willis (Mitte) und Milla Jovovich (rechts). Er spielt den Assistenten eines Archäologen.
Nach dem "Beverly Hills, 90210"-Ende im Jahr 2000 übernahm Perry mehrere Gastrollen in Serien wie "Will and Grace" (2005), "Law and Order" (2008) oder "Criminal Minds" (2008).
2011 arbeitete er noch einmal mit seinem "Beverly Hills, 90210"-Kollegen Jason Priestley zusammen. In "Goodnight for Justice" übernahm Perry die Hauptrolle, Priestley führte bei dem Western Regie.
Ein Comeback in einer Hauptrolle gelang Perry dann 2017. Er wurde Teil des "Riverdale"-Casts. Bis zu seinem Tod spielte Luke Perry in der Netflix-Serie Fred Andrews, den Vater der Hauptfigur Archie Andrews (KJ Apa, Foto).
Wie es nach Luke Perrys Tod mit seiner Serienrolle weitergeht, ist bislang nicht bekannt; die Produktion der Serie wurde zunächst eingestellt. Netflix erklärte in einem Statement, dass Perry für die jungen "Riverdale"-Schauspieler, darunter KJ Apa (2.v.l.) und Cole Sprouse (Mitte), "eine Vaterfigur und ein Mentor" gewesen sei. "Er erfüllte das Set mit Liebe und Freundlichkeit."