Ganz schön verplant und ganz schön pleite: Joey Heindle steht in Wien vor Gericht. Zwei seiner früheren Manager haben den Dschungelkönig verklagt und wollen Geld sehen.

Während das Dschungelcamp von RTL für viele Promis ein lukratives Geschäft ist, sieht es bei Joey Heindle ganz anders aus. Der frühere DSDS-Star soll angeblich im Vorfeld von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" mehrere Verträge mit verschiedenen Managern unterschrieben haben. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, sehen die Verträge unter anderem eine Gewinnbeteiligung in Höhe von 35 Prozent vor. Das Wiener Landgericht soll nun klären, ob sie rechtskräftig sind.

Der Zeitung sagte einer der beiden Kläger am Donnerstag zum Prozessauftakt: "Joey hat nach dem Dschungel, den ich ihm besorgt habe, richtig viel Geld verdient. Ohne mich hätte er diese Karriere nicht gemacht. Er selbst wollte nicht nach Australien." Der 20-Jährige soll demnach für sein RTL-Engagement 45.000 Euro erhalten haben. Seine beiden früheren Manager pochen auf ihr Geld.

Einen Vergleichsvorschlag des Gerichts lehnen Joeys Anwälte ab. In ihrem Argument heißt es laut "Bild": "Herr Heindle wusste nicht, was er dort unterschreibt. Er wurde von den beiden Männern aufgrund seiner Unerfahrenheit überrumpelt. Er war schon wenige Tage nach dem Vertragsabschluss verängstigt und eingeschüchtert."

Das Wiener Landesgericht will im Winter eine Entscheidung fällen. Die Richterin vertagte den Prozess nach einer ersten dreistündiger Sitzung. Doch damit nicht genug: Joeys Unterschriften könnten ihm in naher Zukunft Probleme bereiten, denn offenbar hat der Promi-Tollpatsch nebenbei fünf Management-Verträge und einen Plattenvertrag abgeschlossen. Es könnten also noch weitere Klagen auf ihn zukommen. (kom)