Mit der Kult-Serie „Full House“, die von 1987 bis 1995 im TV lief, wurden Mary-Kate und Ashley Olsen – damals gerade einmal ein Jahr alt – über Nacht zu den berühmtesten Zwillingen der Welt. Mittlerweile haben sie sich aus dem Film-Business zurückgezogen und ein wahres Mode-Imperium aufgebaut. Doch im Sommer letzten Jahres wurde bekannt, dass die Schwestern wahre „Chefs aus der Hölle“ sein sollen.

Vorgeworfen hat ihnen das ihre ehemalige Praktikantin Shahista Lalani, die von Mai bis September 2012 bei deren Firma „Dualstar“ arbeitete. Ihren Angaben nach, sei der Umgang mit den Angestellten dort unmenschlich. Nicht nur, dass sie 50 Stunden pro Woche ohne Bezahlung arbeiten musste, ihre Aufgaben beinhalteten vor allem persönlichen Besorgungen für bezahlte Angestellte machen und putzen.

In einem früheren Interview mit der „New York Post“ schilderte sie, dass sie eines Tages so dehydriert und überarbeitet gewesen sei, dass sie ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Daraufhin zog sie gegen ihre berühmten Chefs und deren Firma vor Gericht.

Ihre Anwälte klagen an, dass „Dualstar“ Praktikanten einstelle, die die gleiche Arbeit wie bezahlte Kräfte ausüben, damit sich die Firma Angestellte sparen kann. Sie fordern, dass allen Praktikanten ein Mindestlohn für die Stunden gezahlt wird, die sie gearbeitet haben.

Mary-Kate und Ashley ließen die Vorwürfe jedoch nicht auf sich sitzen und feuerten zurück, dass nichts von all dem stimme. Weder was die Aufgaben noch die Arbeitszeit betreffe. Sie bestanden darauf, dass Lalani die Klage zurückzieht und die gesamten Anwaltskosten übernimmt.

Wie das US-Portal „Radar Online“ berichtet, rudern Mary-Kate und Ashley nun aber anscheinend zurück. Dem Magazin soll ein Dokument vorliegen, das am 06. Juni bei Gericht eingereicht wurde und aus dem hervorgeht, dass sich die Zwillinge und die Klägerin hinter verschlossenen Türen einigen wollen. Falls die ehemalige Praktikantin dem Angebot zustimmt, wird es zu keiner Verhandlung kommen. Dem Vermögen der beiden nach zu urteilen, wird das wohl kaum auszuschlagen sein. (rk)