Dass die Figur James Bond nicht mehr so recht in die heutige Zeit passen mag, wurde ja schon oft angemerkt. Jetzt hat sich auch Schauspieler Matt Damon zu der aktuellen Bond-Frage geäußert. Er selbst würde Bond sowieso nicht spielen wollen, erklärte er dem „Esquire“.

Was dem englischen Geheimagent nämlich fehle – findet Matt – sei das nötige Identifikationspotenzial für die heutige (Männer)-Generation. „Man kann einfach keine Beziehung zu ihm aufbauen. Denk mal nach! Bond ist aus den 1960ern und vertritt die Werte dieser Zeit. Er ist frauenfeindlich, kippt Martinis, bringt Leute um und macht Witze darüber.“

Die Rolle des Jason Bourne, die Damon bereits mehrfach verkörpert hat, ist viel mehr 21. Jahrhundert. „Bourne ist modern. Er ist gegen das Establishment, vertraut keinen Institutionen, er geht gegen das System an. Es gibt eine Frau, die er liebte und als sie weg ist, ist niemand anderes interessant.“

Die Welt braucht seiner Ansicht nach also mehr Bourne und weniger Bond. Zum Glück kommt der fünfte Teil der Film-Reihe im August in die deutschen Kinos. Dann können wir ja sehen, ob der Matt Damon immer noch Recht hat.